Du knetest Pizza-Teig von Hand, frittiert köstliche römische Supplì unter Anleitung echter Profis und drehst dein eigenes Gelato – alles nur einen Steinwurf vom Kolosseum entfernt. Freu dich auf lachende, mehlbestäubte Hände, Tipps von echten Römern, reichlich Wein und Geschmackserlebnisse, die du so schnell nicht vergisst.
Giulia empfing uns mit Mehl an den Händen und einem breiten Lächeln – „Ciao!“ sagte sie, noch bevor ich meine Schürze richtig gebunden hatte. Die Küche summte schon vor Leben, einige kneteten Teig, andere genossen den Blick auf das Kolosseum, das durch das Fenster golden leuchtete. Ich versuchte, Giulias Technik beim Falten des Pizzateigs nachzumachen, doch meine Pizza sah eher aus wie ein schiefes Kissen. Sie lachte herzlich und richtete alles mit einer sanften Hand, als hätte sie das schon tausendmal gemacht. Der Duft in der Luft – warm, hefig, mit einem Hauch von langsam köchelnder Tomatensauce – machte mich sofort hungrig.
Die römischen Supplì zu machen war viel chaotischer als gedacht. Überall klebte der klebrige Reis, und die Mozzarella lugte an den unmöglichsten Stellen heraus. Marco, ein waschechter Trasteverino und angeblicher Supplì-Wettbewerbsrichter, zeigte mir, wie man sie richtig fest rollt. Er erzählte von seiner Oma, die für Familienfeste hunderte davon gemacht hat – ich konnte mir die laute, volle Küche richtig vorstellen. Als wir unsere Supplì schließlich frittierten, war das Zischen einfach herrlich. Ich probierte sofort einen – hab mir die Zunge verbrannt, aber es hat sich gelohnt. Und der Wein floss auch unaufhörlich – bevor ich’s merkte, hatte jemand schon wieder nachgeschenkt.
Zum Schluss kam das Gelato. Ehrlich gesagt dachte ich, das wird einfach, aber da steckt ein ganzer Tanz aus Temperatur und Timing dahinter. Wir probierten Pistazie und Zitrone – ganz anders als das, was man zu Hause kennt. Nach dem ersten Löffel wurde es für einen Moment still im Raum; vielleicht haben alle einfach nur den Geschmack genossen oder an ihre Kindheitssommer gedacht. Ich denke noch oft an diese kühle Süße, die auf der Zunge zerging, während draußen die Stadtgeräusche leise hereindrangen.
Der Kurs findet zentral in Rom, ganz in der Nähe des Kolosseums statt.
Ja, während des gesamten Kurses gibt es unbegrenzt hochwertigen italienischen Wein.
Ja, du lernst authentische römische Supplì neben Pizza und Gelato zuzubereiten.
Die meisten Ernährungswünsche können berücksichtigt werden, außer Glutenunverträglichkeit/Zöliakie.
Nein, es gibt keinen Abholservice; Gäste sollten direkt zum gebuchten Ort nahe dem Kolosseum kommen.
Babys können teilnehmen, wenn sie separat angemeldet werden; Babysitze sind auf Anfrage im Voraus verfügbar.
Dein Tag beinhaltet einen praxisnahen Kochkurs mit einem erfahrenen lokalen Koch direkt am Kolosseum – du lernst, neapolitanische Pizza von Grund auf zu machen, klassische römische Supplì zu rollen und traditionelles italienisches Gelato zu drehen – dazu gibt’s den ganzen Kurs über unbegrenzt italienischen Premiumwein, bevor du wieder in die Stadt aufbrichst.


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