Du tauchst in eine echte Florentiner Küche ein, lernst frische Pasta und Tiramisu mit lokalen Köchen zu machen. Pflücke Kräuter aus dem Garten, genieße toskanischen Wein beim Kochen und teile deine Kreationen bei einem entspannten Familienessen. Hier geht’s nicht nur um Rezepte, sondern um Lachen, neue Freundschaften und echtes Florenz-Gefühl.
Man betritt die Küche und riecht sofort Mehl und Basilikum. Nicht dieser künstliche Duft – man sieht sogar den kleinen Garten draußen, wo wir gerade noch Salbei gepflückt haben, damit hatte ich nicht gerechnet. Unser Koch Paolo reichte mir eine viel zu große Schürze (er zuckte nur mit den Schultern: „Italienische Größe!“) und wir lachten alle, bevor wir den Teig anfassten. Irgendwas hat es, frische Pasta in Florenz von Hand zu kneten – da vergisst man glatt, dass man eigentlich Tourist ist. Oder vielleicht liegt’s am ersten Glas Wein, das man bekommt, bevor man überhaupt anfängt zu schneiden.
Ich versuchte, Tagliatelle so dünn auszurollen wie Paolo es vormachte, aber meine sahen eher aus wie dicke Schnürsenkel. Er grinste und sagte beruhigend: „Es geht um Liebe, nicht um Perfektion.“ Die Ravioli mit Butter und Salbei brutzelten auf dem Herd, während alle in einem Mix aus Englisch, Italienisch und irgendwas dazwischen plauderten. Irgendwann kippte jemand Mehl auf den Boden – und keiner störte sich daran. Das Fenster stand offen, man hörte draußen die Roller vorbeibrausen, drinnen herrschte eine ruhige, warme Atmosphäre – wahrscheinlich vom Ofen oder einfach, weil wir alle um einen Tisch versammelt waren.
Tiramisu zu machen war leichter als gedacht (Paolo bestand auf extra Espresso), auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob ich das zu Hause jemals so hinkriege. Zum Schluss setzten wir uns alle zusammen zum Essen – große Pastaschüsseln, Gläser wurden nachgefüllt, Geschichten wurden ausgetauscht, obwohl wir uns erst seit zwei Stunden kannten. Es war nicht schick, aber es fühlte sich an wie ein Sonntagsessen bei Freunden. Ich denke noch oft an den ersten Bissen der Ravioli zurück; irgendwie schmeckte hier alles intensiver.
Ja, Familien sind willkommen und Kinder unter 4 Jahren nehmen kostenlos teil (ohne Essen).
Das Team bemüht sich, spezielle Ernährungswünsche bei der Buchung zu berücksichtigen.
Ja, während des gesamten Erlebnisses wird unbegrenzt toskanischer Wein ausgeschenkt.
Der Kurs dauert mehrere Stunden, inklusive gemeinsamer Koch- und Essenszeit.
Ja, alle Bereiche und Arbeitsflächen sind rollstuhlgerecht zugänglich.
Du machst Butter-Salbei-Ravioli, Tagliatelle mit Tomate und Basilikum sowie Tiramisu oder ein anderes Dessert.
Nein, die lokalen Köche begleiten dich Schritt für Schritt – Vorerfahrung ist nicht nötig.
Dein Tag beinhaltet eine praktische Pasta-Kochstunde in einer Florentiner Küche mit allen Zutaten, unbegrenztem toskanischem Wein, frischen Kräutern aus dem privaten Garten, Anleitung durch einen englischsprachigen Koch, Insider-Tipps zur Florentiner Küche und ein großzügiges Familienessen, bei dem alle ihre Kreationen teilen, bevor es zurück in die Stadt geht.


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