Erkunde mit lokalen Guides die schattigen Kaffee-Wälder von Chiang Mai, pflanze deinen eigenen Setzling unter uralten Bäumen, genieße ein frisches Karen-Mittagessen im Dorf und röste deine eigenen Arabica-Bohnen, bevor du sie selbst aufbrühst. Mit schlammigen Schuhen, echten Gesprächen und Aromen, die du so schnell nicht vergisst.
Der Tag begann fast damit, dass ich den Van verpasst hätte, weil ich dachte „so gegen 7“ heißt 7:15 und nicht 6:55 (mach das nicht). Unser Guide P’Nok grinste nur und reichte mir vor der Abfahrt aus Chiang Mai eine kleine Tasse Kaffee. Schon in der Luft lag dieser leichte Duft von gerösteten Bohnen – vielleicht Einbildung? Die Fahrt war anfangs ruhig, doch sobald wir in den 4WD stiegen und über holprige Wege in die Karen-Hügel fuhren, war jeder hellwach. Ich erinnere mich, wie Nebel zwischen den Bäumen hing und ich dachte: „Wir sind wirklich mitten drin.“
Der Spaziergang durch den Kaffee-Wald fühlte sich ganz anders an als erwartet – kühler, der Boden weich unter den Füßen. Die Dorfbewohner zeigten uns, wie Arabica unter den hohen Baumkronen wächst; man hörte Vögel, aber auch irgendwo das Klopfen von Holz. Jeder von uns pflanzte ein kleines Setzling. Meiner war schief (P’Nok lachte und richtete ihn gerade). Es ist seltsam, wie das Pflanzen eines Baumes einem für einen Moment das Gefühl gibt, wirklich dazuzugehören. Zum Mittag gab’s ganz einfache, aber unglaublich leckere Gemüsespeisen vom Hof – besonders die Kürbissuppe hat sich bei mir eingebrannt.
Nach dem Essen durften wir unsere eigenen Arabica-Bohnen über offenem Feuer rösten. Gar nicht so einfach – meine Ladung wurde etwas rauchig, roch aber trotzdem fantastisch. Das Selbermachen hat mich jede Tasse Kaffee danach viel mehr schätzen lassen; Li aus dem Dorf erklärte, wie sie den perfekten Moment am Klang und Geruch erkennen, ohne Timer oder Technik. Danach gab’s eine V60-Brüh-Lektion – alle waren mal still und schauten fasziniert, wie das Wasser langsam durch das Kaffeepulver lief. Mein Kaffee schmeckte gleichzeitig erdig und süß, klingt vielleicht verrückt, war aber echt so.
Am späten Nachmittag waren wir zurück in Chiang Mai, müde auf die gute Art: Schuhe dreckig, Kopf frei. Auf der Rückfahrt schnupperte ich immer wieder an meiner kleinen Tüte mit gerösteten Bohnen – kaum zu glauben, dass ich die selbst gemacht habe. Irgendwas daran, zu sehen, wo der Kaffee wirklich herkommt, bleibt viel länger im Kopf, als man denkt.
Die Tour beginnt mit der Abholung gegen 7 Uhr morgens und endet am späten Nachmittag zwischen 16 und 17:30 Uhr.
Ja, Abholung und Rückfahrt sind inklusive, wenn du innerhalb von 3 km um die Altstadt von Chiang Mai wohnst.
Die Wanderung ist für alle Fitnesslevel geeignet, aber nicht empfohlen für Reisende mit Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Ja, du röstest deine eigene Ladung Chiang Mai Arabica bei einem praktischen Workshop und darfst die Bohnen danach mit nach Hause nehmen.
Ja, ein vegetarisches Mittagessen vom Bauernhof der Karen wird frisch zubereitet und ist inklusive.
Die Tour ist auf zwei kleine Gruppen pro Tag mit maximal 8 Gästen begrenzt, um eine ruhige und persönliche Atmosphäre zu gewährleisten.
Dein Tag beinhaltet die Abholung und Rückfahrt im Zentrum von Chiang Mai, die Fahrt mit Van und robustem 4WD in die Berge, alle Eintrittsgebühren und Versicherungen, Begrüßungsgetränke mit lokalem Obst und Spezialkaffee, eine geführte Wanderung durch den schattigen Kaffee-Wald mit Setzling-Pflanzaktion zur Aufforstung, ein gesundes vegetarisches Karen-Mittagessen direkt vom Dorfhof, sowie praktische Workshops zum Rösten und V60-Aufbrühen unter Anleitung der Einheimischen – und ja, du nimmst deine selbst gerösteten Bohnen mit nach Hause.


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