Du wanderst über Dorfpfade durch Wälder und terrassierte Felder, teilst Geschichten mit deinem lokalen Guide und stehst früh auf, um den Sonnenaufgang über Annapurna vom 3210 Meter hohen Poon Hill zu erleben. Freu dich auf einfache Mahlzeiten, herzliche Begegnungen und die eine oder andere Überraschung – plus privater Transfer für einen entspannten Start.
Wir starteten kurz nach Tagesanbruch die steinigen Stufen hinauf, die Schuhe noch feucht vom Vortag. Unser Guide Suman grinste über mein gemächliches Tempo und zeigte auf ein Büschel wilder Ringelblumen zwischen den Felsen – die Einheimischen nutzen sie für Feste, erzählte er. Die Luft roch nach Holzrauch und einer süßen Note, die ich nicht ganz einordnen konnte. Ab und zu klingelte eine Maultierkarawane vorbei, die Glocken hallten durch die Bäume. Ich blieb immer wieder stehen, um Luft zu holen – und ehrlich gesagt, um die Hügel zu bewundern, die sich endlos vor uns ausbreiteten.
Der Weg veränderte sich mit jedem Höhenmeter – mal liefen wir durch dichte Rhododendronwälder, überall diese leuchtend pinken Blüten, dann wieder lag unter unseren Füßen ein Teppich aus Kiefernnadeln, und plötzlich öffneten sich kleine Lichtungen mit Dörfern am Rand. Wir begegneten Kindern, die in Flip-Flops zur Schule gingen (wie das geht?), und alten Frauen, die Körbe trugen, die größer waren als sie selbst. Suman brachte uns bei, wie man „Namaste“ richtig sagt; Li musste lachen, als ich es versuchte und wohl ziemlich daneben lag. Das Mittagessen war meist einfach – meistens Dal Bhat – aber nach stundenlangem Wandern schmeckte es einfach himmlisch.
Am letzten Morgen war es so kalt, dass mein Atem kleine Wolken bildete. Früh machten wir uns auf den Weg zum Gipfel des Poon Hill, die Taschenlampen flackerten auf dem Pfad. Zum Sonnenaufgang waren wir vielleicht zwanzig Leute oben – nicht überlaufen, nur leise Stimmen und das Rascheln der Stiefel im frostigen Gras. Als das erste Licht Annapurna und Dhaulagiri berührte, fühlte es sich gleichzeitig riesig und still an. Selbst Suman schwieg für ein paar Minuten. Dieses Bild kommt mir oft in den Sinn, wenn es zuhause mal wieder laut wird.
Der Poon Hill Trek dauert insgesamt 4 Tage.
Vom Poon Hill aus kannst du Annapurna, Manaslu, Dhaulagiri und weitere Gipfel sehen.
Ja, der Poon Hill Trek ist auch für Kinder geeignet, da die Höhenkrankheit kaum ein Risiko darstellt.
Der höchste Punkt ist der Gipfel des Poon Hill auf 3210 Metern.
Ja, unterwegs gibt es einfache lokale Gerichte wie Dal Bhat.
Ja, ein privater Transfer vom Startpunkt ist im Angebot enthalten.
Die Wanderung ist für jeden mit durchschnittlicher Fitness gut machbar.
Deine Reise beinhaltet einen privaten Transfer von deinem Hotel oder Treffpunkt in Pokhara oder Umgebung, sodass du dich um die Anreise keine Sorgen machen musst. Alle Trekking-Details sind organisiert, damit du dich voll auf die Dorfpfade und die grandiosen Bergblicke konzentrieren kannst – und danach bequem zurückkehrst.


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