Du schlenderst durch einen Garten in Sorrento, pflückst frische Zutaten, lernst Pasta von einem lokalen Koch und teilst das Mittagessen mit neuen Freunden. Genieße hausgemachtes Tiramisu und nippe an Limoncello unter Zitronenbäumen – hier geht es nicht nur ums Kochen, sondern ums Ankommen in Sorrentos Küche.
Ja, vegetarische Optionen sind möglich, wenn du es bei der Buchung angibst.
Du machst Caprese-Salat, selbstgemachte Ravioli, Tiramisu und probierst Bruschetta sowie Limoncello.
Ja, du isst das, was du während des Kurses zubereitest.
Ja, beides ist Teil des Erlebnisses.
Babys sind im Kinderwagen oder auf dem Schoß willkommen; Kinder dürfen mitkommen, bitte Alter bei Buchung angeben.
Der Kurs startet an einem zentralen Treffpunkt in Sorrento mit Zugang zu einem traditionellen Garten.
Ja, für alle Gäste gibt es Flaschenwasser.
Dein Tag beginnt mit einem Begrüßungsdrink (Limoncello- oder Aperol-Spritz), Bruschetta mit frisch gepflückten Kirschtomaten aus dem Garten, allen Zutaten für Caprese-Salat, Ravioli alla Caprese und Tiramisu, dazu Wasser in Flaschen. Nach dem Mittagessen genießt du eine Wein- und Limoncello-Verkostung mit einem englischsprachigen Koch, bevor du entspannt und satt weiterziehst.
„Du musst diese Zitrone riechen“, grinste unser Koch und hielt mir eine sonnenwarme Frucht direkt vom Baum hin. Ich musste wirklich lachen, so viel intensiver war der Duft als zuhause – fast schon zum Augenreiben. Wir waren gerade erst in Sorrento angekommen und standen schon in einem kleinen Garten zwischen Olivenbäumen, während der Koch erklärte, welche Basilikumblätter am besten für den Caprese-Salat sind. Die Luft roch nach Erde und Zitrus, so wie man es nur an der Küste erlebt. Ehrlich gesagt hatte ich nicht erwartet, den Tag draußen zu beginnen. Doch da standen wir, pflückten Tomaten und wischten uns den Schmutz von den Händen, bevor es rein in die Küche ging.
Die Küche war hell und lebhaft – nicht laut, eher so, als wären alle aufgeregt, es aber nicht zeigen wollten. Unsere Begleiterin (ich glaube, sie hieß Giulia?) schenkte uns jeweils einen Limoncello-Spritz ein und zeigte, wie man Tomaten und Mozzarella für den Caprese-Salat richtig schichtet. Mein erster Versuch sah aus, als hätte er ein kleines Erdbeben überstanden, aber das war egal. Jemand ließ seinen Ravioliteig auf den Boden fallen, wir lachten alle und fingen nochmal an. Zusammen zu kochen entspannt irgendwie – oder lag es am Wein? Auf jeden Fall fühlte es sich beim Tiramisu, das überall nach Kaffee duftete, schon an, als würden wir uns viel länger kennen als nur eine Stunde.
Ich hatte noch nie gesehen, wie Limoncello gemacht wird – man braucht tatsächlich die Schale von gefühlt tausend Zitronen für eine Portion. Der Koch ließ uns die Schalen selbst abreiben; meine Hände rochen danach stundenlang nach Zitrone. Zum Mittagessen saßen wir wieder im Garten, tranken hausgemachten Limoncello (oder Nocillo, wenn man wollte) und die Sonne schien durch die Blätter. Lustig, ich denke heute noch öfter an diesen Moment als an irgendeine große Sehenswürdigkeit in Sorrento. Vielleicht, weil es sich so… echt anfühlte? Wie eine Einladung ins Zuhause statt nur ein weiterer Programmpunkt.
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