Du knetest Teig in einem echten römischen Pastificio, begleitet von Chef Angelo, während du frische Ravioli und Fettuccine von Grund auf formst. Genieße handgeschnittenen Schinken und italienischen Wein, bevor ihr gemeinsam die selbstgemachte Pasta am Tisch teilt. Zum Abschluss gibt’s ein schnelles Tiramisu – und vielleicht den ein oder anderen Lacher mit deiner Kochmütze als Souvenir.
Teig ausrollen ist gar nicht so einfach, wie Nonna es immer aussehen ließ. Meine Hände waren schon voller Mehl, als Chef Angelo mir eine Schüssel mit Dinkelmehl rüberschob und sagte: „Probier mal dieses.“ Der Raum duftete nach warmem Grieß und etwas Kräuterigem – vielleicht Salbei? Draußen summte leise die Straße, doch drinnen im alten Pastificio schien die Zeit stillzustehen. Dass ich mal Ravioli in einer der besten Pasta-Manufakturen Roms machen würde, hätte ich nie gedacht. Fast unwirklich.
Angelo bringt einen selbst zum Lachen, wenn man mit seinem Italienisch noch stolpert (ich definitiv!). Er zeigte uns, wie man Tortellini richtig formt – meine sahen eher aus wie kleine Hüte, aber er grinste trotzdem. Wir machten drei verschiedene Pasta-Sorten, wechselten zwischen verschiedenen Mehlen und sprachen darüber, warum seine Nonna immer mit den Händen arbeitete statt mit der Maschine. Zwischendurch reichte er mir eine Scheibe handgeschnittenen Schinken und sagte: „Iss!“ Salzig, zart und fast süß – diesen Geschmack vergesse ich nicht so schnell.
Als wir uns dann zum Essen setzten – Fettuccine in Carbonara-Sauce (es war Dienstag) und Ravioli mit Béchamel – merkte ich, dass ich mein Handy kein einziges Mal gecheckt hatte. Jemand schenkte Wein ein, jemand anderes versuchte „buon appetito“ zu sagen und wurde wegen des Akzents aufgezogen. Das Tiramisu am Ende war schnell gemacht – nur Kaffee, Mascarpone und Kakao – aber es schmeckte viel besser, weil wir alle gemeinsam Hand angelegt hatten. Ach ja, und wir bekamen diese Kochmützen mit ihrem Logo. Meine liegt jetzt zerknüllt unten in der Tasche, aber wegwerfen kann ich sie nicht.
Der Kurs dauert in der Regel etwa 3 Stunden, inklusive Kochen und Verkostung.
Ja, auf Voranmeldung werden glutenfreie und vegane Varianten angeboten.
Der Kurs findet in einem echten Pastificio statt, das zu den zehn besten Roms zählt.
Du machst verschiedene Sorten wie Ravioli, Tortellini und Fettuccine mit unterschiedlichen Mehlen wie Dinkel und Buchweizen.
Ja, es gibt Wasser und ein Glas italienischen Flaschenwein zum Essen.
Ja, alle Teilnehmer essen am Ende gemeinsam ihre selbstgemachte Pasta.
Am Ende wird ein schnelles Tiramisu als Dessert zubereitet.
Ja, das Pastificio ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Dein Tag umfasst praktische Lektionen mit Chef Angelo in einem der bekanntesten Pastificios Roms, alle Zutaten für verschiedene frische Pasta aus unterschiedlichen Mehlen, sichere Schneidetechniken, eine Verkostung von italienischem Käse mit Prosecco und handgeschnittenem Schinken während des Kurses, Wasser und ein Glas italienischen Wein zum Essen, ein vor Ort zubereitetes Tiramisu als Dessert sowie eine exklusive Pastificio Faini Kochmütze als Andenken – satt und wahrscheinlich voller Mehl gehst du nach Hause.


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