Begleite Kaori in ihr Zuhause in Kyoto zu einem praktischen Sushi-Kochkurs, bei dem ihr gemeinsam über holprige Rollen lacht, echte japanische Tischsitten lernt und euch am Küchentisch Geschichten erzählt. Freu dich auf liebevolle Anleitung, neue Geschmackserlebnisse (und vielleicht ein paar Sprachpatzer) sowie Rezepte und Tipps zum Mitnehmen.
Ja, der Kurs findet in Kaoris Küche in einer kleinen Gasse mitten in Kyoto statt.
Nein, Kaori führt alle Schritt für Schritt durch den Kurs.
Ihr macht verschiedene Sushi-Sorten, Suppe, eingelegten Ingwer und lernt viel über die japanische Esskultur.
Ja, die Anleitung erfolgt während des gesamten Kurses auf Englisch.
Bitte geb bei der Buchung Bescheid, damit Anpassungen möglich sind.
Maximal sind 13 Personen pro Kurs zugelassen.
Ja, du bekommst alle Rezepte zum Mitnehmen.
Es gibt keinen Abholservice, aber öffentliche Verkehrsmittel sind gut erreichbar.
Dein Tag beinhaltet alle Zutaten für verschiedene Sushi-Arten, Suppe und eingelegten Ingwer, einen Aperitif zur Begrüßung sowie japanischen Grüntee zum Essen. Du bekommst gedruckte Rezepte zum Mitnehmen und lernst direkt von einer erfahrenen, englischsprachigen Lehrerin in ihrer Küche in Kyoto, bevor ihr gemeinsam am Tisch eure Kreationen genießt.
„Mach dir keine Sorgen, wenn der Reis auseinanderfällt – selbst mein Mann hat da noch Probleme“, grinste Kaori, während sie mir die Bambusmatte reichte. Ich hatte gerade versucht, meine erste Maki-Rolle zu formen, die eher wie ein Algen-Burrito aussah als etwas, das man in einer Kyotoer Sushi-Bar findet. Ihre Küche war warm – nicht nur vom Dampf, sondern auch von ihrem herzlichen Lachen über meinen unbeholfenen Stäbchengriff. Überall lag der feine Duft von Essig und geröstetem Nori in der Luft. Es fühlte sich überhaupt nicht wie ein förmlicher Kurs an, sondern eher wie eine Einladung zu jemandem, der wirklich möchte, dass man es richtig lernt.
Wir waren an dem Morgen nur fünf Teilnehmer (manchmal sind es wohl bis zu dreizehn), und alle waren anfangs etwas nervös. Doch Kaori lockerte die Stimmung, indem sie von ihrem ersten Sushi-Erlebnis als Kind erzählte – ihre Mutter neckt sie noch heute, weil sie damals zu viel Wasabi benutzt hat. Sie zeigte uns, wie man den Fisch richtig schneidet (ich zögerte, sie nickte ermutigend), dann, wie man den Reis formt, damit er beim Eintauchen in Sojasauce nicht zerfällt. Wir machten auch eingelegten Ingwer – der Geruch überraschte mich, scharf, aber irgendwie süß. Einmal versuchte ich, „gari“ auf Japanisch zu sagen und verhaspelte mich total; Kaori lachte nur herzlich und korrigierte mich sanft.
Ich hätte nicht gedacht, dass wir so viel über Tischsitten sprechen würden, aber das wurde schnell einer meiner Lieblingsmomente. Sie erklärte, warum man Stäbchen nie senkrecht in den Reis steckt (etwas mit Beerdigungen – wer hätte das gedacht?) und warum es höflich ist, anderen Tee einzuschenken. Genau diese kleinen Details machen das Essen in Japan für mich so besonders. Beim Mittagessen waren wir alle entspannt, tauschten Geschichten aus unseren Heimatstädten aus und nippten an grünem Tee, der grasig und fast bitter schmeckte, aber nach all dem Essen richtig gut tat. Das Licht, das durch das Küchenfenster fiel, machte alles irgendwie weicher und gemütlicher.
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