Du wanderst von Kathmandu durch Gurung-Dörfer und Wälder zum Annapurna Base Camp mit lokalem Guide und Trägerteam. Freu dich auf frühe Morgen mit Bergblick, Übernachtungen in Teehäusern mit warmen Mahlzeiten und kleine Überraschungen – wie salzigen Buttertee im Regen oder Volkslieder vor Sonnenaufgang.
Ich erinnere mich noch genau an den Dampf, der von meinem Morgentee in Ghorepani aufstieg – die Tasse wärmte meine Hände, während der Himmel hinter Machapuchare in ein seltsames Rosa-Orange tauchte. Es war zu früh für Worte, also saßen wir einfach schweigend da, nur Dawa, unser Guide, summte leise eine Melodie. Wahrscheinlich ein Volkslied? Die Luft roch nach Holzrauch und feuchter Erde. Meine Stiefel waren noch vom Vortag nass, aber ehrlich gesagt war mir das in dem Moment völlig egal.
Der Annapurna Base Camp Trek ist ein ständiges Auf und Ab – körperlich und emotional. Wir liefen durch Gurung-Dörfer, wo Kinder uns zuwinkten oder einfach nur staunten (einer versuchte mir ein gekochtes Ei für 10 Rupien zu verkaufen – ich hab’s gekauft). Die steilen Steintreppen bei Ulleri haben meine Knie fast zerstört, irgendwann habe ich aufgehört sie zu zählen. Zum Mittag gab’s immer Dal Bhat mit scharfen Chilis dazu. Dawa sagte ständig: „Dal bhat power, 24 hour“, was uns jedes Mal zum Lachen brachte, obwohl es irgendwie stimmt.
Eines Nachmittags bei Bamboo regnete es so stark, dass alles grün roch – wie Moos und zermalmte Blätter unter den Füßen. Wir suchten Schutz in einem Teehaus, wo uns ein alter Mann salzigen Buttertee einschenkte (nicht mein Lieblingsgeschmack, aber probieren muss man ihn). Meine Freundin rutschte auf einem Stein aus und lachte so sehr, dass sie fast weinte. Die Träger grinsten nur, als hätten sie das schon tausendmal gesehen. Nachts waren die Zimmer kalt, aber die Decken schwer; manchmal hörte man in der Ferne Glocken oder jemanden husten im Nachbarzimmer.
Das Erreichen des Annapurna Base Camps selbst fühlte sich seltsam an – nicht wirklich triumphal, eher ehrfürchtig still. Überall wehten Gebetsfahnen im Wind, der scharf und frisch roch. Alle machten Fotos, standen dann aber einfach nur da und schauten auf die Gipfel, denn was sollte man sonst tun? Auf dem Rückweg nach Pokhara fühlten sich meine Beine wackelig, aber irgendwie leichter an. Noch heute, wenn ich Holzrauch rieche oder zufällig nepalesische Musik höre, denke ich an diese Morgen über den Wolken.
Der Trek dauert normalerweise 10 bis 14 Tage, inklusive An- und Abreise ab Kathmandu.
Ja, alle Mahlzeiten (Frühstück, Mittag- und Abendessen) sind während der Wanderung enthalten.
Du übernachtest in Teehäusern entlang der Route sowie in Hotels in Kathmandu und Pokhara.
Ja, der private Transfer vom Flughafen und zum Hotel ist im Preis enthalten.
Ja, die TIMS-Karte und das ACAP-Permit sind Teil deiner Buchung und werden organisiert.
Der höchste Punkt ist das Annapurna Base Camp auf 4.130 Metern Höhe.
Ja, ein lizenzierter Trekking-Guide und erfahrene lokale Träger begleiten dich während der gesamten Tour.
Du isst vor allem traditionelle nepalesische Gerichte wie Dal Bhat sowie Snacks in den Teehäusern unterwegs.
Deine Reise beinhaltet den privaten Flughafentransfer, alle notwendigen Trekkinggenehmigungen (TIMS-Karte und ACAP), je zwei Übernachtungen mit Frühstück in Kathmandu und Pokhara, alle Mahlzeiten während der Wanderung (inklusive heißer Getränke), Übernachtungen in gemütlichen Teehäusern entlang der Route sowie die Begleitung durch einen lizenzierten Trekking-Guide und Unterstützung durch lokale Träger – so kannst du dich voll auf den Weg und die Landschaft konzentrieren, ohne dir Sorgen um Organisation oder Verpflegung machen zu müssen.


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