Du betrittst einen Garten in einer Villa bei Lecce, lernst Orecchiette und Maccheroncini von Hand zu machen, probierst Salento-Weine bei einem Abendessen unter freiem Himmel und tauschst Geschichten mit Einheimischen aus. Lachen, echte Aromen und vielleicht neue Freunde inklusive.
Kaum steigt man aus dem Auto in diesem sonnenverwöhnten Garten am Stadtrand von Lecce aus, bekommt man schon ein Glas in die Hand gedrückt – ich glaube, es war ein Spritz. Doch ehrlich gesagt war ich abgelenkt vom Duft von Basilikum und gegrillter Aubergine, der irgendwo hinter den Zitronenbäumen herüberwehte. Unsere Gastgeberin Francesca hatte Mehl auf der Wange und lachte herzlich, als sie merkte, dass ich noch nie Orecchiette geformt hatte. Für sie sah das ganz einfach aus, bei meinen ersten Versuchen sahen die kleinen Teigstücke eher wie Hüte als wie Öhrchen aus. Aber das machte nichts. Genau darum geht’s ja.
Wir krempelten die Ärmel hoch und kneteten den Teig – klebriger als gedacht – während Francesca von ihrer Großmutter erzählte, die sonntags immer Pasta machte. Da gab es so ein altes Holzwerkzeug – „Caturu“ nannte sie es –, mit dem man die Maccheroncini ausrollte. Jeder von uns bekam so ein Teil geschenkt, was sich nach einer halben Stunde Herumprobieren irgendwie besonders anfühlte. Zwischen dem Pastaformen gingen wir kurz nach draußen zum Aperitivo: Paprika in Tomatensoße, lokaler Pecorino und knuspriges Brot. Jemand schenkte Leverano-Wein ein – der Weißwein frisch und spritzig, der Rotwein fast samtig.
Als wir uns schließlich an den Tisch setzten, um unsere selbstgemachten Orecchiette mit frischer Tomatensoße zu essen (ich kann immer noch nicht fassen, wie lecker die waren), hatte man das Gefühl, wir würden uns schon ewig kennen. Das Licht wurde langsam dunkler, die Gespräche hüpften zwischen Englisch und Italienisch hin und her; Francescas Vater versuchte uns beizubringen, wie man „friselline“ richtig ausspricht, schüttelte aber meistens nur den Kopf über unsere Versuche. Zum Nachtisch gab es Panna Cotta – nicht zu süß – und Limoncello, bis jemand „basta!“ rief. Seitdem denke ich jedes Mal an diesen Abend, wenn ich Mehl auf meiner Küchenarbeitsplatte sehe.
Der Kurs startet um 18:15 Uhr in einer Villa am Stadtrand von Lecce.
Die Erfahrung dauert etwa 3,5 Stunden.
Ja, der private Transfer ist in der Buchung enthalten.
Du formst Orecchiette und Maccheroncini (Macaroni-Draht) von Hand.
Ja, während des Essens verkostest du mehrere Salento-Weine aus Leverano.
Du bekommst ein traditionelles „Caturu“-Werkzeug zum Maccheroncini-Machen als Andenken.
Ja, Kinder sind willkommen; unter 18 gibt es statt Wein alkoholfreie Getränke.
Das Menü bietet viele typische, vegetarische Gerichte aus der Salento-Küche.
Dein Abend beinhaltet privaten Abholservice zu einer Villa bei Lecce, alle Zutaten für frische Pasta (Orecchiette und Maccheroncini), einen Aperitif mit lokalen Spezialitäten, zwei hausgemachte Pastagerichte mit regionalen Soßen zum Abendessen, dazu passende Salento-Weine aus den Leverano-Weinbergen (oder Softdrinks), Dessert mit Limoncello zum Abschluss sowie dein eigenes „Caturu“-Werkzeug als Erinnerung, bevor es zurückgeht.


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