In einer historischen Villa in San Miguel kochst du echten mexikanischen Mole von Grund auf mit einer lokalen Köchin, probierst frische Salsas mit blauen Maistortillas, genießt mexikanischen Wein und teilst enmoladas im grünen Innenhof. Lachen über Aussprachen und stille Momente am Kamin inklusive – hier geht’s um mehr als nur Essen.
Das Erste, was mir auffiel, war der Duft – geröstete Chilis und etwas Süßes, vielleicht Zimt? Es schlug mir entgegen, als wir die Küche der alten Villa betraten. Unsere Gastgeberin Ana reichte mir gleich einen Becher kaltes Schokoladenwasser (sie nannte es „agua de cacao“), bevor wir überhaupt ein Messer anfassten. Normalerweise mag ich keine kalten Schokogetränke, aber dieser war erdig, fast rauchig. Überall standen Bücher, und Sonnenstrahlen fielen durch die Fenster der kleinen Bibliothek – hier fühlte man sich sofort zuhause.
Ana zeigte uns, wie man Tomaten für die Salsa röstet – sie lachte, als mir eine Tomatenscheibe vom comal rutschte und fast auf den Schwanz ihres Hundes fiel. Gemeinsam schnitten wir Zwiebeln, während sie erzählte, warum Mole früher nur den Azteken-Kaisern vorbehalten war (ich hab’s halb verstanden, aber ehrlich gesagt war ich vom Vogelgezwitscher draußen abgelenkt). Sie ließ uns Zeit. Manchmal standen wir einfach da, rührten die Sauce und lauschten dem Plätschern des Brunnens im Innenhof. Die Zeit schien stillzustehen.
Ich versuchte, „enmoladas“ richtig auszusprechen – Ana grinste und korrigierte mich liebevoll (richtig klappt’s bei mir immer noch nicht). Als wir endlich aßen, schmeckte alles viel intensiver als erwartet; der Mole war dick und vollmundig, aber nicht schwer, mit einer Wärme, die langsam nachkroch. Immer wieder füllte sich mein Glas mit mexikanischem Rotwein. Wir tauschten Geschichten über unsere Heimatstädte aus – jemand aus Oaxaca verriet uns das Geheimnis seiner Großmutter. Ich ging satt und irgendwie ganz entspannt nach Hause. Und denke immer noch an das Licht in dieser alten, gefliesten Küche.
Ja, vegetarische, vegane und glutenfreie Optionen sind möglich, wenn du es vorher mitteilst.
Der Kurs findet in einer antiken Villa mitten in San Miguel de Allende statt.
Ja, mexikanischer Rotwein wird während des Kochkurses und des Essens serviert.
Du machst zwei authentische Salsas, traditionellen mexikanischen Reis mit regionalem Gemüse und enmoladas mit klassischer Mole-Sauce.
Nein, es gibt keinen Hoteltransfer; du kommst eigenständig zur Villa.
Ja, alle Bereiche und Wege sind rollstuhlgerecht.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen; bei Bedarf gibt es spezielle Sitzgelegenheiten.
Bei Allergien oder besonderen Ernährungswünschen bitte vorher Bescheid geben, damit die Rezepte angepasst werden können.
Dein Tag beinhaltet alle Zutaten für traditionellen Mole, Salsas und Reis; ein Begrüßungsgetränk aus reinem Kakao; unbegrenzt mexikanischen Rotwein während Kochen und Essen; gefiltertes Wasser; vegetarische, vegane oder glutenfreie Optionen auf Wunsch; barrierefreie Räume für Rollstuhl oder Kinderwagen; Assistenztiere erlaubt; öffentliche Verkehrsmittel in der Nähe – alles vorbereitet, damit du dich ganz aufs Kochen und Genießen konzentrieren kannst.


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