Spaziere mit einem lokalen Guide durch sonnendurchflutete Weinberge im Independence Valley, koste preisgekrönte Weine mit regionalem Käse und Honig, entdecke historische Weinkeller und genieße danach Zeit zum Erkunden oder Entspannen unter alten Bäumen. Für alle, die ehrliche Aromen und entspannte Momente nahe San Miguel de Allende suchen, bleibt dieser Ausflug lange in Erinnerung.
Die Fahrt mit dem Shuttle dauert etwa 30 Minuten von San Miguel de Allende bis ins Independence Valley.
Ja, der klimatisierte Shuttle-Service von San Miguel de Allende ist im Preis enthalten.
Ja, Kinder und Jugendliche sind mit einem speziellen Ticket willkommen; Babys können auf dem Schoß eines Erwachsenen mitfahren.
Du probierst verschiedene Weine wie Sauvignon Blanc, Rosé (Caladoc/Grenache), Tempranillo-Mischungen, Merlot, Malbec, Pinot Noir, Nebbiolo/Sangiovese und Cabernet Franc/Merlot – je nach gebuchtem Paket.
Ja, jedes Paket beinhaltet eine kleine Platte mit Wurst, Käse, Obst, Brot und regionalem Honig als Begleitung zu den Weinen.
Nach der Verkostung hast du eine Stunde Zeit, um das Restaurant, die Hotellobby, den Laden oder das Gelände in Ruhe zu entdecken.
Ja, alle Bereiche inklusive Transport sind rollstuhlgerecht zugänglich.
Ja, Assistenztiere sind während der gesamten Tour willkommen.
Dein Tag beginnt mit der Abholung im klimatisierten Fahrzeug in San Miguel de Allende für die kurze Fahrt ins Independence Valley. Dort erwartet dich eine geführte Tour durch Weinberge und Keller, gefolgt von einer sorgfältig zusammengestellten Weinprobe mit regionalen Fleisch- und Käsevariationen sowie Honig. Anschließend hast du eine Stunde Zeit, das Restaurant oder die Hotellobby zu erkunden oder einfach unter den alten Bäumen zu entspannen, bevor es entspannt (und vielleicht ein bisschen beschwingt) zurückgeht.
Ich hätte nicht gedacht, dass die Fahrt von San Miguel de Allende so schnell vergeht – vielleicht lag es am Licht, das die trockenen Hügel streifte, oder daran, wie unsere Führerin Ana unterwegs immer wieder kleine Geschichten erzählte. Kurz vor Mittag kamen wir im Independence Valley an. Es roch leicht nach Erde und etwas Grünem (Ana meinte, im Frühling sind die Reben voll belaubt; wir erwischten gerade den Anfang). Das Weingut sah fast zu prunkvoll aus – Säulen, Wandmalereien und sogar eine kleine Kapelle versteckt hinten. Ich versuchte, nicht zu offensichtlich die Kunst an den Wänden anzustarren, aber ehrlich gesagt fiel mir das schwer.
Ana führte uns zuerst durch die Weinberge – sie nahm eine Handvoll Erde und ließ sie durch die Finger rieseln, während sie erklärte, warum dieses Tal als „Wiege des Weins in Amerika“ gilt. Mir gefiel, dass sie sich Zeit ließ. Danach gingen wir in den Keller; kühle Luft und dieser typische Duft von Eichenfässern und gärenden Trauben. Jemandes Handy vibrierte und hallte seltsam von den Steinwänden wider. Der Verkostungsraum war heller als erwartet – große Fenster mit Blick auf die Rebenreihen. Es gab Gelächter, als ich versuchte, „Tempranillo“ auszusprechen (ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich es richtig gemacht habe). Der Wein selbst? Ich bin kein Profi, aber in Kombination mit lokalem Käse und Honig schmeckte alles irgendwie intensiver. Vielleicht trifft das nicht ganz, aber ich denke immer noch an den Rosé.
Im Anschluss hatten wir eine Stunde Zeit für uns – einige gingen direkt ins Restaurant (es roch nach frischem Brot), andere schlenderten zum kleinen Laden oder setzten sich draußen unter die großen Bäume. Ich schaute noch kurz in die Hotellobby rein, weil Ana meinte, die sei sehenswert (hatte recht – der alte Fliesenboden knarrt an manchen Stellen). Zur Kirche schaffte ich es nicht, aber beim Wegfahren hörten wir die Glocken läuten. Also, wenn du neugierig auf mexikanischen Wein bist oder einfach einen entspannten Tagesausflug von San Miguel de Allende suchst, der nicht gehetzt oder steif ist, dann fühlt sich diese Weinberg-Tour einfach echt an. Mehr fällt mir dazu nicht ein.
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