Du schlenderst durch das ruhige Grün des Todoroki-Tals, bevor du bei Tomokita-san in der Nähe von Tokio einen entspannten japanischen Kochkurs im eigenen Stil machst. Gemeinsam geht ihr zum Supermarkt, um frische Zutaten zu holen, dann kochst du dein Wunschgericht – ob Ramen, Gyoza oder mehr – in ihrer hellen Küche. Zum Abschluss gibt’s hausgemachten Nachtisch und Geschichten am Tisch. Ein stilles Glück, das lange nachwirkt.
Der Kochkurs dauert etwa 2 Stunden.
Etwa 10 Minuten zu Fuß vom Todoroki-Tal im Stadtteil Setagaya in Tokio.
Ja, du kannst dein Hauptgericht aus Optionen wie Ramen, Gyoza, Okonomiyaki, Sushirolle, Teriyaki-Lachs oder veganen/vegetarischen Gerichten wählen.
Ja, ein kurzer Stopp im nahegelegenen Supermarkt, um Zutaten für dein Gericht zu besorgen, ist inklusive.
Nach der Buchung kannst du das angeben; man bemüht sich, soweit möglich darauf einzugehen.
Der Kurs kann auf Englisch, Spanisch oder Japanisch stattfinden, je nach Wunsch.
Ja, alle Erfahrungsstufen sind willkommen und die Rezepte sind leicht verständlich.
Du bereitest Matcha-Gelee (mit Eis und süßen roten Bohnen) oder Kaffee-Gelee mit Eis zu.
Dein Erlebnis umfasst einen geführten Spaziergang durch das Todoroki-Tal in Tokio, gefolgt von einem praktischen japanischen Kochkurs bei Casa de Tomokita (ca. 2 Stunden), inklusive aller nötigen Utensilien und Zutaten für dein gewähltes Menü (von Ramen bis vegan), Wasser während des Kurses, Dessert wie Matcha- oder Kaffee-Gelee mit Eis – und auf Wunsch hausgemachten Pflaumenwein oder japanisches Bier. Vor dem Kochen geht’s gemeinsam kurz zum Supermarkt.
Wir waren schon halb den Weg entlang, als mir auffiel, wie grün das Todoroki-Tal wirklich ist – fast so, als hätte Tokio kurz mal Pause gedrückt. In der Luft lag ein leichter Duft von feuchter Erde und etwas Blumigem, vielleicht von den kleinen Schreinen entlang des Pfads. Unsere Gastgeberin Tomokita-san winkte uns zu sich, um wilde Kräuter am Bach zu zeigen. Sie erzählte, dass sie diese manchmal in der Küche verwendet, aber nur, wenn sie gerade Saison haben. Das fand ich sympathisch – das fühlte sich echt an.
Der Kochkurs begann nur wenige Minuten vom Tal entfernt. Ihr Haus war warm und lichtdurchflutet (und Schuhe standen am Eingang – fast hätte ich vergessen, meine auszuziehen). Wir entschieden uns für Ramen als Hauptgericht, obwohl ich viel zu lange zwischen Ramen und Okonomiyaki schwankte. Tomokita-san lachte, als ich versuchte, „Gyoza“ richtig auszusprechen – ich glaube, ich bleibe lieber beim Essen. Sie reichte uns Schürzen und wir legten gleich los mit Frühlingszwiebeln schneiden und Brühe rühren; alles ganz entspannt. Die Küche roch nach Sojasoße und Ingwer – da bekam ich schon Appetit, bevor wir überhaupt angefangen hatten zu essen.
Ich hätte nicht gedacht, dass wir noch zum Supermarkt gehen, aber genau das taten wir – ein kurzer Spaziergang, um frischen Tofu und merkwürdig perfekte Karotten zu besorgen. Wie Tomokita-san jedes Gemüse prüfte, als würde sie Schmuck aussuchen, brachte mich zum Nachdenken über meine eigenen Einkäufe zu Hause. Zurück in ihrer Küche erklärte sie jeden Schritt, sogar warum man die Nudeln lieber dreht, statt sie einfach reinzuwerfen (das soll wohl die Konsistenz verbessern). Das Matcha-Gelee zum Nachtisch war leichter als erwartet – fast grasig, aber auch süß. Der hausgemachte Pflaumenwein dazu war natürlich ein Highlight.
Am Ende saßen wir alle zusammen am Tisch, teilten unser Essen und versuchten, nicht zu laut zu schlürfen. Es ist etwas Beruhigendes, das Essen zu genießen, das man selbst in jemand anderes Zuhause gekocht hat – auch wenn die eigene Sushirolle ganz anders aussieht als ihre. Auf dem Heimweg dachte ich immer wieder an diesen ersten stillen Moment im Tal, bevor alles begann. Der bleibt länger im Kopf, als man denkt.
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