Erlebe mit Einheimischen eine echte toskanische Küche nahe Florenz, rolle hausgemachte Pasta aus und genieße dabei Appetizer und Wein. Freu dich auf praktisches Kochen mit Anleitung, viel Chianti und klassische Desserts wie Tiramisu – alles begleitet von entspannten Gesprächen am Tisch. Du gehst satt und mit einem besonderen Gefühl der Verbundenheit nach Hause.
Ich hätte nicht gedacht, dass Mehlstaub so viel Lachen auslösen kann. Als ich die Küche betrat, fiel mir sofort der Duft auf – irgendwo zwischen frischem Teig und diesem scharfen, fast grasigen Geruch von Chianti. Unsere Gastgeberin (deren Namen ich immer noch nicht richtig aussprechen kann) reichte uns kleine Gläser Spritz und dazu Coccoli – frittierter Teig mit Prosciutto und Stracchino-Käse. Sie meinte, das sei typisch florentinisch, aber ehrlich gesagt schmeckte es wie etwas, wonach man sich nach einem langen Spaziergang im Regen sehnt. Vielleicht bin ich da einfach eigen.
Pasta von Grund auf selbst zu machen ist viel chaotischer, als Instagram es zeigt. Meine Hände klebten, die Schürze sah aus wie ein modernes Kunstwerk, und unsere Begleiterin neckte uns ständig wegen der „toskanischen Portionen“ – was wohl bedeutet, dass es doppelt so viel ist wie das, was ich zuhause servieren würde. Wir rollten Fettuccine und Gnocchi aus und tauschten Geschichten darüber aus, woher wir kommen (jemand aus Bristol hat versucht, „Gnocchi“ dreimal hintereinander auszusprechen, bevor er aufgab). Die Küchenfenster standen offen, draußen hörte man Roller fahren und ab und zu rief jemand auf Italienisch die Straße entlang. Es fühlte sich echt und lebendig an.
Das Schönste? Zusammen an diesem großen Holztisch zu sitzen und das Essen zu genießen, das wir selbst gemacht hatten – Ragù, das an der Pasta klebte, Tomaten, die irgendwie frischer schmeckten als sonst. Überall gab’s Chianti (kein Grund zur Beschwerde) und als wir zum Tiramisu kamen, wurde mir klar, dass ich das nie frisch probiert hatte. Erst schmeckte man den Kaffee, dann diese cremige Süße, die mich kurz die Augen schließen ließ. Nach dem Essen sprachen wir über Reisetipps für die Toskana – unsere Gastgeberin kritzelte ein paar Orte auf eine Serviette. Die habe ich immer noch irgendwo in meiner Tasche.
Du bereitest Coccoli mit Prosciutto und Stracchino, zwei Arten hausgemachter Pasta (z. B. Fettuccine oder Gnocchi) sowie klassisches Tiramisu zum Nachtisch zu.
Ja, nach dem gemeinsamen Kochen sitzt du zum Mittag- oder Abendessen mit Wein, je nach gebuchter Zeit, zusammen.
Du bekommst einen Begrüßungsdrink (z. B. Aperol Spritz), Kaffee oder Tee sowie Chianti Classico zum Essen serviert.
Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen sind erlaubt und bei Bedarf gibt es spezielle Sitzmöglichkeiten für die Kleinsten.
Der Kurs umfasst Vorspeisen, Pasta, Dessert, gemeinsames Essen und entspanntes Beisammensein – rechne mit mehreren Stunden, je nach Tempo der Gruppe.
Der Kurs findet in einer echten toskanischen Küche nahe Florenz statt; genaue Details erhältst du nach der Buchung.
Ja, der Treffpunkt ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Nein, Vorkenntnisse sind nicht nötig – die Anleitung erfolgt Schritt für Schritt in gemütlichem Tempo.
Dein Tag beinhaltet alle nötigen Kochutensilien, einen Begrüßungsaperitif (je nach Zeit Frühstück oder Spritz), das praktische Zubereiten von Vorspeisen und hausgemachten Pasta mit saisonalen Saucen, klassisches Tiramisu, unbegrenzt Kaffee oder Tee während des Essens sowie Chianti Classico Wein – und genug Zeit, um vor dem Aufbruch noch entspannt über Reisetipps in der Toskana zu plaudern.


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