Du gehst durch echte Ställe auf einem alten apulischen Bauernhof, siehst Mozzarella und Burrata frisch hergestellt und genießt dann ein Bauernhof-Mittagessen mit frischem Käse, lokalem Wein und hausgemachtem Dessert. Lachen mit den Gastgebern inklusive – und vielleicht ein bisschen Käse an den Fingern, wenn du gehst.
Dein Besuch umfasst eine geführte Tour durch Stall und Käserei der Masseria Seppunisi mit Vorführungen zur Mozzarella- und Burrata-Herstellung sowie ein Bauernhof-Mittagessen mit vor Ort produziertem Käse, Wurst, Focaccia, Taralli, lokalem Wein und hausgemachtem Joghurt zum Dessert – während des gesamten Aufenthalts steht Wasser bereit.
Die Bewertungen stammen von Reisenden, die genau dieses Erlebnis gebucht haben. Wir bearbeiten oder filtern sie nicht.
Alle Bewertungen lesen ›Dasselbe Erlebnis bei anderen Anbietern — vergleiche Preis, Bewertung und Dauer.
Apulien: Masseria Seppunisi Mozzarella- & Burrata-HofbesuchDu bist hier★ 4.83 (83)2 h 30 m€ 45
Taranto: Private Ape Calessino Tour durch Altstadt & LungomareEntdecke Tarantos Altstadt, Mar Piccolo und historische Plätze in nur einer Stunde. Fahrt im Ape Calessino mit lokalem Guide, inklusive Stopps und Audiokommentar.★ 4.90 (250)50 m€ 25Ansehen ›
Taranto: Orecchiette-Kochkurs & 3-Gänge-MittagessenLerne handgemachte Orecchiette in einem traditionellen Trullo bei Taranto, Apulien. Inklusive 4,5-stündigem Kurs, 3-Gänge-Mittagessen mit Wein und Kräutern aus dem Garten.★ 4.80 (260)4 h 30 m€ 65Ansehen › Das Erste, was mir bei der Masseria Seppunisi auffiel, war nicht der Käse – sondern das Geräusch. Kühe, die in ihren Ställen unruhig sind, das leise Klirren von Eimern und irgendwo hinten das Lachen aus der Käserei. Kaum waren wir aus dem Auto ausgestiegen (die Fahrt von Martina Franca führt durch endlose Olivenhaine und dieses sanfte, fast schläfrige Licht Apuliens), winkte uns unsere Führerin Anna schon zu. Sie reichte uns kleine blaue Überschuhe – praktisch, aber irgendwie auch ein bisschen lustig – und führte uns direkt in den Stall. Die Kühe schauten uns an, als wären sie es gewohnt, dass hier Touristen herumspazieren. Vielleicht sind sie das ja auch.
Ich dachte, wir würden nur kurz die Tiere anschauen, doch Anna begann zu erklären, wie die Milch jeder einzelnen Kuh täglich genau dokumentiert wird – manche kannte sie sogar beim Namen. Die Luft roch süß-säuerlich, erdig, aber keineswegs unangenehm. Dann ging es in die Käserei: weiße Fliesen, Edelstahlbehälter, aus denen sanft Dampf aufstieg. Zwei Käser waren bis zu den Ellbogen in Frischkäse vertieft und zogen die Mozzarella so schnell, dass ihre Hände verschwammen. Einer von ihnen grinste, als er meinen großen Augen sah, und forderte mich auf, selbst mal einen Mozzarellaknoten zu drehen – was mir grandios misslang (und wofür ich gleich ein bisschen aufgezogen wurde). Zu sehen, wie die Burrata direkt vor unseren Augen entsteht, hatte etwas fast Hypnotisches; man merkt, wie einfach es sein kann, wenn geübte Hände am Werk sind.
Danach kam der schönste Teil – ein langer Tisch unter einem Weinlaubdach draußen. Käse, noch warm aus dem Kessel, salzige Wurstwaren, Focaccia, die genau richtig zerfiel, Taralli mit diesem besonderen Knack, den ich sonst nirgendwo gefunden habe. Jemand schenkte lokalen Wein ein (welcher genau, hab ich gar nicht mitbekommen – ich war zu sehr mit Essen beschäftigt), und Anna brachte zum Nachtisch ihren eigenen Joghurt. Ich habe wahrscheinlich viel zu viel gegessen, aber das war mir egal; alles schmeckte, als gehöre es nur hierher und nirgendwo sonst.
Sichere Bezahlung auf Viator

Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?