In einer kleinen Gruppe kochst du in einer Pariser Wohnung mit einem Cordon Bleu Chef französische Klassiker – von Messerschneiden bis zur eigenen Hähnchenroulade. Genieße dein selbstgemachtes Essen beim gemeinsamen Mittagessen, plaudere bei kolumbianischem Kaffee und bekomme lokale Insider-Tipps, bevor du wieder in Paris auf Entdeckungstour gehst.
Ich gebe zu, ich war nervös, als ich zu Catalinas Wohnung in Les Batignolles ging. Es ist etwas Besonderes, in ein fremdes Zuhause in Paris einzutreten – mutig und gleichzeitig irgendwie vertraut. Doch sobald die Tür aufging – ihr Hund bellte irgendwo im Hintergrund und der Duft von Kaffee zog heraus – fühlte ich mich sofort wohl. Catalina begrüßte uns, als wären wir alte Freunde und nicht einfach Touristen bei einem „kleinen Kochkurs in Paris“. Ihre Küche war hell und gemütlich, mit kleinen Schälchen voller Kräuter und Gemüse auf der Arbeitsplatte. Ich dachte nur: „Hier beginnt also die echte französische Küche.“
Wir starteten mit Kaffee (kolumbianisch, kräftig – darauf ist sie stolz), saßen um ihren Tisch und sie fragte uns, was wir zuhause gern kochen. Dann kamen die Messer zum Einsatz. Ich dachte immer, ich könnte Zwiebeln schneiden – bis Catalina mir zeigte, wie es richtig geht. Sie machte es so mühelos, mein erster Versuch war dagegen eher holprig. Sie lachte und korrigierte meinen Griff, das half sofort. Wir waren nur sechs Leute, jeder konnte mit anpacken: Ratatouille vorbereiten (nicht nur aus dem Film), Hähnchenroulade rollen mit frischen Zutaten, die sie am Morgen besorgt hatte, und heimlich Schokoteig naschen, wenn sie nicht hinsah. Spoiler: Sie hat’s immer bemerkt.
Das Mittagessen fühlte sich eher wie ein Familienessen an als etwas Förmliches. Wir drängten uns um ihren Tisch, reichten Teller weiter und erzählten Geschichten – Catalina berichtete von ihrem Umzug aus Kolumbien nach Paris für die Kochschule (manchmal schleicht sich ihr Akzent durch). Der Fondant au chocolat kam innen schön weich heraus; jemand scherzte, es sei „gefährlich“, das zu lernen, weil man es jetzt jede Woche haben will. Danach schenkte Catalina noch Kaffee nach und gab uns lokale Tipps auf unsere Stadtpläne – wo man guten Käse findet, welche Bäckerei die besten Croissants hat, wenn man früh genug ansteht.
Ich ging mit einem seltsamen Stolz auf meine schiefe Roulade und einem vollen Bauch nach Hause, der keinen Abendhunger mehr zuließ. Der kleine Kochkurs in Paris war nicht nur Rezepte und Technik – es war, als würde man für einen Nachmittag in jemandes echtes Leben eingeladen. Ich denke noch oft an das warme Licht in der Küche und wie alle nach dem gemeinsamen Essen irgendwie entspannter wirkten.
Ja, jeder Teilnehmer arbeitet aktiv mit und bereitet alle Gerichte gemeinsam mit dem Chef zu.
Der Kurs findet in Catalinas Wohnung in Les Batignolles statt, einem der angesagtesten Viertel von Paris.
Die Gruppe ist auf sechs Teilnehmer begrenzt, für ein persönliches Erlebnis.
Vegetarische Gerichte und Allergien können auf Anfrage berücksichtigt werden; vegane Optionen gibt es nicht.
Ja, nach dem gemeinsamen Kochen genießt ihr ein selbst zubereitetes Drei-Gänge-Menü.
Auf dem Menü stehen meist Ratatouille, Hähnchenroulade (je nach Saison variierend) und Fondant au chocolat als Dessert.
Alkohol wird nur an volljährige Teilnehmer ausgeschenkt.
Nein, der Kurs ist nur für Gäste ab 16 Jahren geeignet.
Ja, alle Bereiche sind rollstuhlgerecht und Assistenzhunde sind willkommen.
Dein Nachmittag beinhaltet praktische Anleitung von einer ehemaligen Cordon Bleu Köchin in ihrer Pariser Küche, alle Zutaten für ein Drei-Gänge-Menü (vegetarische Optionen auf Wunsch), kolumbianischen Kaffee oder Tee während des Kurses, Alkohol für Volljährige beim Mittagessen sowie Rezepte und persönliche Tipps für deine weitere Paris-Erkundung.


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