Du tauchst in ein echtes Istanbuler Zuhause ein und lernst von einheimischen Müttern, wie man Dolma rollt, Börek macht und bei Tee Geschichten austauscht. Freu dich auf viel Spaß in der Küche, praktische Tipps zu traditionellen Rezepten nach deinem Geschmack und ein entspanntes Essen, bei dem du wie Familie behandelt wirst. Vielleicht gehst du mit neuen Freunden oder einem neuen Lieblingsgericht nach Hause.
Das Erste, was mir auffiel, waren nicht die Gerüche – sondern die Hausschuhe. Am Eingang ordentlich nebeneinander, alle unterschiedlich und weich vom vielen Tragen. Unsere Gastgeberin Fatma reichte mir ein Paar und lächelte, während sie mich in ihre Küche winkte, wo die Sonne genau richtig auf die Fliesen schien. Es roch nach Zwiebeln, die in der Pfanne brutzelten, und etwas Süßem, das ich noch nicht ganz einordnen konnte. Sie fragte, ob ich scharfes Essen mag, und als ich nickte, zwinkerte sie nur: „Mal sehen!“ Das ganze Haus fühlte sich so gemütlich an, als könnte man Mehl auf den Boden streuen, ohne dass es jemanden stört.
Wir begannen zusammen Weinblätter für Dolma zu rollen – mein erster Versuch war holprig und zu locker, aber Fatma lachte nur und richtete alles mit geschickten Fingern. Während wir arbeiteten, erzählte sie von der Küche ihrer Mutter in Mardin; zwischendurch zeigte sie mir, wie man Teig für Börek richtig zupft oder ließ mich die Füllung direkt aus der Schüssel probieren (so viel Minze!). Ihre Tochter schaute immer mal vorbei, um unseren Fortschritt zu checken oder uns wegen unseres langsamen Tempos zu necken. Im Hintergrund lief alte türkische Musik, während wir quatschten. Dass ich mich so schnell zuhause fühlen würde, hatte ich nicht erwartet.
Als wir uns schließlich an den Tisch setzten – mit Meze, die sich über die Platte verteilten, und einem Karottensalat, der im Joghurt glänzte – hatte ich die Zeit völlig vergessen. Wir redeten über alles: Hochzeiten, Nachbarn, und was Frühstück in Istanbul wirklich bedeutet (kleiner Tipp: Es ist ein großes Ereignis). Es war so schön, das Essen gemeinsam zu genießen, ohne Eile. Als ich versuchte, „çörek“ auszusprechen, lachten alle – wahrscheinlich habe ich es total verhauen –, aber sie ließen mich trotzdem nochmal üben.
Manchmal denke ich noch an dieses Essen zurück – wie Fatma mir zum Abschied die Hand drückte und sagte, ich hätte immer einen Platz an ihrem Tisch, wenn ich wieder nach Istanbul komme. Kein Restaurant könnte dieses Gefühl toppen.
Ja, der Kurs wird in einem echten türkischen Zuhause mit lokalen Müttern als Gastgeberinnen durchgeführt.
Ja, das Menü wird vorab auf deine Ernährungsbedürfnisse abgestimmt.
Du bereitest Dolma (gefüllte Weinblätter), Börek (gefülltes Gebäck), verschiedene vegetarische türkische Gerichte, Meze und Karottensalat mit Joghurt zu.
Ja, vegetarische Optionen sind verfügbar und werden ins Menü integriert.
Ja, Buchungen um 10 Uhr sind auf Frühstück ausgerichtet, um 17 Uhr auf Abendessen.
Ja, der Treffpunkt ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Ja, Assistenztiere sind bei diesem Kochkurs willkommen.
Dein Tag beinhaltet entweder ein hausgemachtes türkisches Frühstück oder Abendessen, je nach Buchungszeit, ein individuell abgestimmtes Menü, gemeinsames Kochen mit lokalen Müttern in ihrer Küche sowie viele Geschichten und Lacher am Tisch, bevor es zurück in die Straßen Istanbuls geht.


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