Triff deine Guide an der Mangwon Station und schlendere über den lebhaften Mangwon Market, um Streetfood zu probieren und frische Zutaten zu sammeln. In einem kleinen Kurs bereitest du an deinem eigenen Platz vier Kimchi-Sorten von Grund auf zu und genießt danach gemeinsam Mittagessen mit Reiswein. Am Ende nimmst du über 1 kg selbstgemachtes Kimchi mit nach Hause – und vielleicht eine neue Lieblings-Erinnerung.
Du steigst an der Mangwon Station aus, und da winkt Jomin schon – mit dieser ruhigen Art, die sofort das Gefühl gibt, man trifft eine Freundin und nicht nur eine Guide. Der Markt ist nur ein paar Minuten entfernt, aber gefühlt bleiben wir alle zehn Schritte stehen, weil irgendwas an Duft oder Anblick fesselt: der Geruch von frittiertem Teig, bunte Kohlstapel, Verkäufer, die Preise rufen, die ich kaum verstehe. Jomin lässt uns diese zähen Reiskuchen probieren (ich bringe „tteokbokki“ immer noch nicht richtig über die Lippen), und sie lacht, als ich’s auf Koreanisch versuche – wahrscheinlich total verhunzt. Aber das stört hier niemanden.
Das Kochstudio liegt über einer Bäckerei, die nach frischem süßem Brot duftet. Jeder hat seinen eigenen kleinen Arbeitsplatz – Schürze, Messer, Schalen mit knackigem Kohl und Rettich, die beim Drücken quietschen. Jomin erklärt uns die Unterschiede der vier Kimchi-Sorten, die wir machen (dass es Gurken-Kimchi gibt, war mir neu). Sie zeigt, wie man den Kohl genau richtig salzt – nicht zu weich, nicht zu knackig – und schaut immer wieder, ob wir uns mit der Chili-Paste die Hände bekleckert haben. Es gibt diesen Moment, in dem alle still werden, nur das Rühren ist zu hören; fast meditativ. Vielleicht ist das der Grund, warum Kimchi machen so gut tut?
Das Mittagessen danach ist einfach: Scheiben von gekochtem Schweinefleisch, gebratener Tofu, unser selbstgemachtes Kimchi in bunten Schälchen. Wir stoßen mit kleinen Bechern Reiswein an, der zuerst scharf schmeckt, aber mit jedem Schluck besser wird. Jemand fragt, ob es das Rezeptbuch auch auf Englisch gibt (ja), und Jomin packt uns über ein Kilo unseres Kimchis in Plastikbehälter zum Mitnehmen ein. Ich denke die ganze Zeit daran, dass dieser Tag in Seoul nicht nur ums Essen ging – sondern darum, mal runterzukommen und zu sehen, was alles dazugehört. Und der Geruch an meinen Fingern? Der war noch da, als ich ins Hotel zurückkam.
Der Kurs beginnt am Eingang 2 der Mangwon U-Bahnstation (Linie 6) in Seoul, wo du deine Guide triffst.
Ja, beim Erkunden des Mangwon Markets probierst du mit deiner Guide verschiedene Streetfoods, bevor es zum Kochkurs geht.
Vier Sorten: zwei Varianten mit Kohl, Rettich-Kimchi und Gurken-Kimchi.
Ja, du probierst es beim Mittagessen und bekommst über 1 kg deines Kimchis in einem Behälter zum Mitnehmen.
Ja, auf Wunsch sind vegetarische und vegane Varianten für diesen Tagesausflug in Seoul möglich.
Ja, nach dem Kochen gibt es Mittagessen mit gekochtem Schweinefleisch, gebratenem Tofu, deinem Kimchi und Reiswein.
Der Kurs kann verschoben oder abgesagt werden, falls die Mindestteilnehmerzahl von vier Gästen nicht erreicht wird.
Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen sind während der Tour erlaubt.
Dein Tag startet am Eingang 2 der Mangwon U-Bahnstation, wo du deine lokale Guide triffst. Gemeinsam erkundet ihr den Mangwon Market, probiert Streetfood und sammelt frische Zutaten. Im Kochstudio hast du deinen eigenen Platz und alles, was du brauchst, um vier frische Kimchi-Sorten mit lokalen Zutaten selbst zuzubereiten. Danach genießt du ein Mittagessen mit gekochtem Schweinefleisch, gebratenem Tofu, Reiswein und Wasser – alles inklusive – sowie ein englisches Rezeptbuch und über ein Kilo deines selbstgemachten Kimchis zum Mitnehmen.


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