Du schlenderst mit einer lokalen Führerin die Avenue de Champagne entlang, probierst fünf Champagner bei einem Mittagessen auf einem Familienweingut und entdeckst die ruhigen Gassen von Hautvillers, wo Dom Pérignon begraben liegt. Es geht nicht nur ums Probieren, sondern darum, den Herzschlag dieses Ortes zu spüren – mit Lachen über regionale Snacks und stillen Momenten mit Blick über endlose Weinberge.
Kaum hatten wir das Touristenbüro in Epernay verlassen, winkte uns unsere Reiseleiterin Lucie schon zu einem Bäckereifenster. „Das müsst ihr probieren, bevor es losgeht“, sagte sie und zeigte auf kleine rosa Kekse, die ich noch nie gesehen hatte. Also griffen wir zu – knusprig, süß und in zwei Bissen weg. So begann der Tag: nicht mit großen Schlössern, sondern mit Krümeln an den Fingern und Lucies lachenden Geschichten über ihren Lieblingskinder-Snack. Dann schlenderten wir die Avenue de Champagne entlang, die wirklich wie eine funkelnde Prachtstraße wirkt – goldene Schilder überall, Leute unterhalten sich leise auf Französisch, während Lieferwagen vorbeirattern. Ich hätte nicht gedacht, dass es hier so lebendig wirkt.
Die Fahrt Richtung Hautvillers war eine Weile ruhig. Überall zogen sich Reben die Hügel hinauf – ehrlich gesagt grüner, als ich mir das für diese Gegend Frankreichs vorgestellt hatte. Lucie erzählte uns von Dom Pérignon (ja, der Mönch hat wirklich gelebt) und zeigte auf seine alte Kirche, als wir durch das Dorf schlenderten. Die Luft roch leicht nach frisch gemähtem Gras und etwas Blumigem – vielleicht Flieder? An der Kirchenmauer stand ich einen Moment und blickte über die Weinberge, hörte nur Vögel und das Radio aus einem nahen Haus. Dieses Bild geht mir bis heute nicht aus dem Kopf.
Mittagessen gab es auf einem kleinen Champagner-Weingut – ein Familienbetrieb, in dem sich alle zu kennen schienen. Wir saßen an einem langen Tisch mit bunt gemischtem Geschirr und probierten fünf verschiedene Champagner (ab dem dritten Glas verlor ich ehrlich gesagt den Überblick). Das Essen war einfach, aber lecker: Schinkenpastete, frisches Brot, etwas Cremiges mit Lauch. Unser Gastgeber erklärte jede Flasche, ließ uns aber Zeit und scherzte sogar über meinen holprigen französischen Akzent, als ich „merci beaucoup“ sagte. Danach durften wir einen Blick in den Keller werfen – kühle Luft, Flaschenreihen wie Puzzleteile – und zum Abschluss gab es noch eine letzte Verkostung bei einem weiteren kleinen Produzenten, bevor es zurück nach Epernay ging.
Während der Tour verkostest du fünf verschiedene Champagner.
Ja, das Mittagessen auf einem familiengeführten Champagner-Weingut ist Teil der Tour.
Die Tour beginnt und endet am Touristenbüro in Epernay.
Du besuchst das Dorf Hautvillers (Grab von Dom Pérignon), die Avenue de Champagne in Epernay sowie zwei Champagner-Weingüter.
Die Gruppengröße ist auf maximal 8 Personen pro Buchung begrenzt.
Ja, Abholung und Rückfahrt zum Touristenbüro in Epernay sind inklusive.
Die Tour ist nicht für Kinder unter 10 Jahren geeignet; alle Kinder müssen von einem Erwachsenen begleitet werden.
Wenn du deine Ernährungswünsche bei der Buchung angibst, können diese beim Mittagessen berücksichtigt werden.
Dein Tag umfasst Abholung und Rückfahrt direkt in Epernay, eine englischsprachige lokale Führung, die alle Abkürzungen (und Snacks) kennt, fünf Champagnerverkostungen bei zwei Produzenten – darunter ein familiengeführtes Weingut – sowie ein entspanntes Mittagessen mit prickelndem Champagner, bevor es am späten Nachmittag zurückgeht.


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