Du erkundest Burgunds legendäre Weinberge mit einem lokalen Guide, triffst Winzerfamilien in ihren Kellern, probierst Premier- & Grand Cru Weine direkt vom Erzeuger und genießt ein Gourmet-Mittagessen zwischen den Reben. Freu dich auf Lachen bei den Verkostungen, stille Momente in alten Kellern und Geschichten, die du lange mitnimmst.
Dein Tag umfasst die Abholung von jedem Hotel in Beaune oder Dijon, private Fahrt im klimatisierten Van mit Wasserflaschen, geführte Besuche bei drei unabhängigen Weingütern mit Verkostungen von Premier- & Grand Cru Weinen (z.B. Puligny Montrachet und Vosne-Romanée) sowie ein entspanntes Drei-Gänge-Mittagessen mit lokalen Weinen, bevor es zurückgeht entlang der legendären Route des Grands Crus.
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Die erste Winzerin, die wir trafen, war Camille. Ihre Hände waren noch von der Arbeit der letzten Woche gefärbt. Sie führte uns durch ihren Weinberg in Puligny Montrachet und lachte darüber, dass ihr Vater ihr den alten Traktor immer noch nicht anvertraut. Im kühlen, steinernen Keller probierten wir sechs Weine – Chardonnay und Pinot Noir aus Puligny Montrachet, Chassagne Montrachet und Santenay. Sie schenkte kleine Gläser ein und ließ uns raten, welcher Wein welcher war. Zwei Male lag ich daneben, aber sie grinste nur. Nach einer weiteren Verkostung gab es Mittagessen – ein richtiges Drei-Gänge-Menü in einem kleinen Restaurant, versteckt zwischen den Reben. Ich erinnere mich nicht an alle Details, aber es gab Entenconfit und etwas Cremiges mit Pilzen, dazu ein perfekt abgestimmtes Glas Wein (Jean hatte es ausgesucht, ich hätte nicht gewusst, was ich bestellen soll).
Später erkundeten wir die uralten Keller von Monthelie mit einem anderen Winzer, der mitten im Satz zwischen Französisch und Englisch wechselte. Es fühlte sich an, als würde man in der Zeit zurückreisen – überall alte Fässer, Staubpartikel im schrägen Licht. Mein Kopf drehte sich langsam von den ganzen Verkostungsnotizen (und vielleicht auch vom Wein). Wir fuhren weiter nördlich an Nuits St Georges vorbei nach Vosne-Romanée – diese berühmten Namen, von denen man liest, aber nie erwartet, direkt daneben zu stehen. An einer Stelle hielt Jean an, damit wir Romanée Conti sehen konnten; er meinte, selbst Einheimlichen bekomme hier manchmal eine Gänsehaut.
Ich denke noch oft an den Blick über den Corton-Hügel – wie sich die Rebenreihen im Nebel verloren, still bis auf einen Vogel in der Ferne. Auf der Rückfahrt nach Beaune redete kaum jemand; vielleicht waren alle zu satt oder ließen die Eindrücke einfach wirken. Diese private Burgund-Weintour hat keine feste Route – sie passt sich je nach Saison und Verfügbarkeit an – aber jeder Halt fühlte sich persönlich an. Nicht gehetzt, nicht gestellt.
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