Du fährst von Dijon durch legendäre Dörfer der Côte de Nuits mit einem lokalen Guide, der jede Weingeschichte kennt. Verkoste 1er Cru Weine in kleiner Runde, schlendere anschließend entspannt durch Beaunes Gassen und genieße die Rückfahrt entlang der Route des Grands Crus. Hier geht’s nicht nur um Wein – hier spürst du Burgund richtig.
Nein, bei der Tour mit Abfahrt um 13:30 Uhr ist kein Mittagessen enthalten.
Du probierst zwischen 5 und 7 Weiß- und Rotweine aus Burgund, darunter auch einige 1er Crus.
Ja, nach der Verkostung hast du etwa eine Stunde Zeit, Beaune auf eigene Faust zu entdecken.
Nein, Eintrittspreise für Orte wie die Hospices de Beaune sind nicht enthalten.
Eine Abholung vom Hotel ist nicht vorgesehen; der Startpunkt ist das Stadtzentrum von Dijon.
Ja, die Tour ist rollstuhlgerecht.
Die Route führt durch Gevrey Chambertin, Vosne Romanée, Nuits Saint Georges und weitere.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen; es stehen spezielle Kindersitze zur Verfügung.
Dein Nachmittag umfasst den geführten Transport von Dijon durch die Dörfer der Côte de Nuits entlang der Route des Grands Crus mit einem lokalen Experten, der dich durch eine Verkostung von fünf bis sieben Burgunder Weinen (inklusive 1er Crus) führt. Anschließend hast du freie Zeit, um Beaune in deinem Tempo zu erkunden, bevor es gemeinsam zurück nach Dijon geht.
Ich hätte nicht gedacht, dass die Luft so frisch und grün riechen würde, als wir aus Dijon losfuhren. Es sind nicht nur die Weinreben – da liegt etwas Erdiges und Feuchtes in der Luft, das an den Schuhen klebt. Unser Guide Pierre (er scherzte, sein Name sei „zu französisch“) zeigte uns Dörfer, die ich bisher nur von edlen Etiketten kannte: Gevrey-Chambertin, Vosne-Romanée. Er kannte jeden einzelnen Weinberg und wusste genau, welche Familie welchen Besitz hatte. Jemand aus der Gruppe versuchte „Vougeot“ auszusprechen, und Pierre grinste – ehrlich gesagt, ich bekomme es auch nicht richtig hin.
Die Weinprobe selbst war… naja, ich dachte, ich kenne Burgunder Rotweine, aber die 1er Crus haben nochmal eine ganz andere Klasse. Da war dieser eine Pinot Noir – fast rauchig, aber trotzdem weich? Der Raum war kühl und roch leicht nach alten Holzfässern. Pierre erklärte die Tannine, ohne dass es wie ein trockener Vortrag klang. Wir alle schwangen unsere Gläser, als hätten wir Ahnung (ich hab ein bisschen verschüttet). Danach wirkte Beaune lebendig, aber nicht hektisch; Leute unterhielten sich vor den Bäckereien, Kinder flitzten zwischen Fahrrädern hindurch. Die Hospices sahen im Nachmittagslicht fast unwirklich aus.
Ich schlenderte in einen Laden, der Cassis-Bonbons und Senfgläser bis zur Decke stapelte – gekauft habe ich nichts, aber der scharf-süße Geruch ist mir im Gedächtnis geblieben. Für ein Mittagessen blieb keine Zeit (die Tour ist kurz), aber nach all dem Wein störte mich das kaum. Auf der Rückfahrt entlang der Route des Grands Crus fragte jemand, ob man sich an diese Ausblicke je sattsehen kann. Pierre zuckte nur mit den Schultern und sagte leise: „Nicht wirklich.“ Und ja – jetzt verstehe ich das.
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