Probier in Dijon sechs Burgunder Weine mit einem Experten, der jede Frage willkommen heißt – auch wenn du neu im Wein bist. Genieße lokale Käse- und Wurstplatten, lerne Etiketten zu lesen und entdecke die Unterschiede zwischen den Dörfern. Das entspannte Tempo lässt dich die Geschichten der Weinberge in Burgund in vollen Zügen genießen und gemeinsam über jeden Schluck lachen.
Bevor ich mich überhaupt gesetzt habe, schenkt er schon das erste Glas ein – so fängt es an. Unser Guide Florian (er sagt, man soll ihn Flo nennen) lächelt und fragt, ob jemand wirklich weiß, was „Terroir“ bedeutet, oder ob wir alle nur so tun. Jemand lacht. Der Raum riecht nach frischem Brot und etwas Erdigem – vielleicht von den Holzregalen oder einfach vom Wein selbst, ich kann es noch nicht genau sagen. Es ist später Nachmittag in Dijon, aber drinnen könnte es jede Tageszeit sein.
Flo erklärt uns, wie man Burgunder Wein richtig verkostet – nicht einfach nur nippen, sondern wirklich wahrnehmen. Er erzählt von den verschiedenen Rebsorten (ich verwechsle ständig Pinot Noir und Chardonnay, was ihm aber nichts ausmacht) und warum dieselbe Traube je nach Dorf ganz anders schmeckt. An der Wand hängt eine Karte mit winzigen Punkten für jeden Weinberg; er zeigt auf Namen, die ich kaum aussprechen kann. Wir probieren sechs Weine, darunter einen Premier Cru, der mich kurz innehalten lässt – zuerst eine gewisse Schärfe, dann etwas Weiches darunter. Danach kommt Käse, dann Wurst, beides aus der Region. Der Käse ist gleichzeitig cremig und salzig; ich greife immer wieder unbewusst nach mehr.
Ich frage, wie man Burgunder Etiketten liest (ehrlich gesagt verwirren die mich immer) und Flo erklärt es Schritt für Schritt. Er scherzt, dass selbst Einheimische bei den ganzen Regeln manchmal den Überblick verlieren. Es geht ganz entspannt zu – die Leute stellen Fragen zur Geschichte, zum Klima, sogar wie viele Flaschen ein kleiner Produzent im Jahr herstellt. Irgendwann versucht jemand „Gevrey-Chambertin“ richtig auszusprechen; Flo lacht und hilft ihr freundlich.
Das Ganze fühlt sich mehr nach einem gemütlichen Beisammensein als nach einem Kurs an. Ich erwische mich dabei, wie ich das Licht beobachte, das über die Flaschen wandert, während wir über alte Erntetraditionen sprechen und wie das Wetter hier alles verändert – Regen in einem Jahr bedeutet einen ganz anderen Geschmack im nächsten. Am Ende bin ich mir nicht sicher, ob ich jetzt alles über Burgund weiß (wahrscheinlich nicht), aber ich weiß, dass ich irgendwann wiederkommen will, einfach um nochmal in diesem Raum zu sitzen und ein Glas zu genießen.
Die Verkostung startet meist um 16:30 Uhr, auf Anfrage sind auch andere Zeiten möglich.
Die Masterclass umfasst sechs Burgunder Weine, darunter auch Premier Cru.
Ja, es werden lokale Käse- und Wurstplatten zusammen mit den Weinen serviert.
Ja, gib bei der Buchung deine Ernährungsbedürfnisse oder Allergien an, damit entsprechend angepasst werden kann.
Ein erfahrener Guide mit fortgeschrittener Ausbildung beim Wine & Spirit Education Trust leitet die Verkostung.
Ja, das Veranstaltungsort in Dijon ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Ja, die Masterclass richtet sich an Einsteiger und Weinliebhaber gleichermaßen; Fragen sind jederzeit willkommen.
Nein, wegen des Alkohols wird Schwangeren von der Teilnahme abgeraten.
Dein Nachmittag umfasst sechs sorgfältig ausgewählte Burgunder Weine (inklusive Premier Cru), großzügige Teller mit regionalem Käse und Wurst, die während der Verkostung serviert werden, sowie die Begleitung durch einen Experten, der jede Frage beantwortet – alles zentral in Dijon und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
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