Erlebe eine Fahrt durch den Tijuca-Wald zum Corcovado mit Blick auf den Christus, schlendere durch Santa Teresas Künstlerviertel mit einem lokalen Guide, fotografiere die bunten Mosaike der Selarón Treppen und fahre mit zwei Seilbahnen auf den Zuckerhut – inklusive Hoteltransfer. Momente, die dir lange im Herzen bleiben, wenn Rio hinter dir verschwindet.
Wir schlängelten uns schon durch das grüne Dickicht des Tijuca-Waldes, als mir auffiel, wie laut die Stadt bis dahin gewesen war. Die Fenster des Vans standen nur einen Spalt offen, sodass dieser erdige, feuchte Geruch hereinschlich – wie nasses Laub nach einem kurzen Regen. Unsere Reiseführerin Ana zeigte auf einen Tukan (den ich nur halb sah) und erzählte, wie die Cariocas an heißen Tagen hierher flüchten. Es fühlte sich an, als wären wir in eine andere Welt eingetaucht – bis plötzlich die Christusstatue auftauchte, viel größer als ich erwartet hatte, mit weit ausgebreiteten Armen über allem thronend. Ob es die Höhe war oder die vielen Menschen, die still nach oben schauten – es war seltsam berührend.
Ana führte uns wieder hinab und weiter nach Santa Teresa. Die Straßen wurden enger und steiler, irgendwo klang Samba aus einem offenen Fenster herüber. Wir machten Halt für einen Kaffee in einem kleinen Café mit abgeblätterten Fliesen und alten Ventilatoren, die träge an der Decke rotierten. Ich versuchte, auf Portugiesisch zu bestellen – Ana lächelte über meinen Akzent – und wir sprachen darüber, wie dieses Viertel früher voller Künstler und Dichter war. Santa Teresa hat etwas, das einen entschleunigen lässt, obwohl das hier eigentlich eine „Highlights von Rio an einem Tag“-Tour ist.
Die Selarón Treppen sind... nun ja, auf ihre eigene Art laut. Überall Farben, Leute machen Fotos auf fast jeder Stufe. Ich entdeckte eine Fliese aus Chile zwischen zwei blauen – Selarón liebte Rot, ließ aber auch andere Farben zu. Zehn Minuten sind hier nicht lang, aber ehrlich gesagt reicht es, bevor es weitergeht zum Zuckerhut.
Die Seilbahnfahrt zum Zuckerhut geht schnell, aber meine Hände wurden trotzdem feucht (Höhen sind nicht so mein Ding). Oben wehte ein salziger Wind von der Guanabara-Bucht, und die Stadt schien sich um das Wasser zu ergießen. Wir beobachteten kleine Boote, die über die Bucht krochen, während Ana erzählte, wo sie aufgewachsen ist – irgendwo hinter Copacabana. Manchmal denke ich noch an diesen Ausblick, wenn ich zu Hause Möwen höre. Danach ging es zurück hinunter und wieder rein in den Verkehr, müde, aber auf eine Art glücklich, die man nach so einem Tag hat.
Die Tour dauert etwa 6 Stunden von Abholung bis Rückkehr.
Der Transfer ist nur für ausgewählte Hotels in der Südzone von Rio enthalten.
Nein, die Tickets für den Van zum Christo Redentor und die Seilbahn zum Zuckerhut sind inklusive.
Ca. 40-50 Minuten am Christo Redentor, 45 Minuten am Zuckerhut und etwa 10 Minuten an den Selarón Treppen.
Nein, es gibt kein Mittagessen, aber unterwegs sind Snacks erhältlich.
Ja, Babys sind willkommen; sie müssen auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen oder im Kinderwagen mitfahren.
Leichte Kleidung und bequeme Schuhe, außerdem Sonnencreme, Sonnenbrille und eine Wasserflasche.
Während des Karnevals kann es wegen Umzügen oder Verkehrsbehinderungen Änderungen geben; dann sind die Selarón Treppen manchmal nicht zugänglich.
Dein Tag beinhaltet den Hin- und Rücktransfer von ausgewählten Hotels in Rios Südzone, den Transport zwischen den Sehenswürdigkeiten im Van, Eintritt für die Christusstatue (inklusive Vanfahrt) und den Zuckerhut (Seilbahn), sowie Stopps in Santa Teresa und an den Selarón Treppen – alles begleitet von einem erfahrenen lokalen Guide, der jede Abkürzung und Geschichte kennt.


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