Von Hobarts historischen Straßen geht’s direkt zum wilden Gipfel des Mt Wellington, dann zu legendären Scallop Pies in Richmond und schließlich zu geretteten Tieren im Bonorong Sanctuary – alles mit einem lokalen Guide, der sich um alles kümmert. Frische Luft, echte Aromen und ehrliche Überraschungen inklusive.
Was mir sofort auffiel: Wie schnell Hobarts Straßen in sanfte Eukalyptushügel übergingen. Unser Guide Tom, der scheinbar jeden kannte, erzählte Geschichten zu den alten Sandsteingebäuden, während wir den Mount Wellington hinauffuhren. Die Fensterscheiben beschlugen von unserem Atem – draußen war es so kalt, dass man es bis auf die Zähne spürte. Oben angekommen wollte ich eigentlich ein Foto machen, blieb aber einfach stehen, spürte den Wind am Jackensaum und sah zu, wie Wolken über die Stadt hinwegzogen. Hätte nicht gedacht, dass ich mich dort oben so winzig fühlen würde.
Auf dem Rückweg fuhren wir durch Felder mit Schafen und perfekt angelegten Weinreben – Tom erklärte, das sei Tasmaniens kühle Weinregion. Im kleinen Ort Richmond roch es aus der Bäckerei nach Butter und Süßem; ich bestellte einen Scallop Pie, weil man das hier einfach probieren muss. Ganz anders als erwartet: cremig, würzig und der Teig zerbröselte überall (sorry für Toms Van). Die alte Steinbrücke, wo Kinder Enten fütterten, und der Antiquitätenladen, in dem ich die Zeit vergaß, luden zum Verweilen ein. Eigentlich hätte ich länger bleiben können, aber Bonorong wartete schon.
Fotos von Tasmanischen Teufeln hatte ich schon gesehen, doch sie im Bonorong Wildlife Sanctuary live zu erleben, ist etwas ganz anderes – ihr Fell wirkt rauer und sie machen diese schnüffelnden Geräusche. Eine Pflegerin namens Li zeigte uns, wie sie gefüttert werden (sie musste lachen, als ich „quoll“ versuchte auszusprechen – definitiv ein Reinfall). Das Sanctuary fühlt sich eher wie eine Rettungsstation an als ein Zoo; Kängurus stupsten mich fast an, um Futter zu erhaschen. Am Ende waren meine Schuhe matschig und mein Handy voll mit Tier-Selfies. Und ich denke immer noch an diese intensiven Teufelsaugen.
Die Tour führt an einem Tag zu Mt Wellington, Richmond und dem Bonorong Wildlife Sanctuary.
Ja, die Tour beinhaltet eine Abholung; genaue Orte und Zeiten bitte beim Anbieter erfragen.
Babys sind willkommen; sie müssen auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen oder spezielle Kindersitze nutzen.
Ja, es gibt Zeit, Richmond zu erkunden und lokale Spezialitäten wie Scallop Pies zu probieren.
Die Tour ist für alle körperlichen Fitnessstufen geeignet.
Man kann Tasmanische Tiere aus nächster Nähe sehen und unter Aufsicht Kängurus füttern.
Ein lokaler Guide begleitet die Gruppe während der gesamten Tour ab Hobart.
Dein Tag umfasst flexible Stopps mit einem erfahrenen lokalen Guide, Eintritt ins Bonorong Wildlife Sanctuary zum Treffen geretteter Tiere, ausreichend Zeit in Richmond für Mittagessen oder Gebäck (unbedingt den Scallop Pie probieren) sowie bequemen Transport in kleinen Gruppen – die Abholung ist organisiert, sodass du dich um nichts kümmern musst.


Sichere Bezahlung auf viator.com
Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?