Erkunde Mt Field bei Hobart unter riesigen Bäumen, spüre den Sprühnebel der Russell Falls und triff Tasmanische Tiere hautnah im Bonorong Sanctuary – begleitet von einem lokalen Guide, der jeden Weg und jede Geschichte kennt. Bereite dich auf schlammige Schuhe, müde Beine und Momente echter Ruhe vor, die du nicht vergisst.
„Ihr werdet die Stufen zählen wollen“, grinste unser Guide Dave, als wir zum Horseshoe Falls aufbrachen. Ich hatte schon nach der Hälfte keine Ahnung mehr – die Beine brannten, der Atem mischte sich mit der kühlen, moosigen Luft, die man nur in Tasmaniens Wäldern findet. Mt Field liegt etwa anderthalb Stunden von Hobart entfernt, fühlt sich aber wie eine andere Welt an; selbst das Licht wirkt hier anders, gefiltert durch Farne und diese unglaublich hohen Sumpfeukalypten. Immer wieder blieb ich stehen, um meine Hand gegen die Rinde zu drücken – feucht, rau und irgendwie beruhigend. Hinter mir lachte jemand, als ich versuchte, „kunanyi“ auszusprechen (ich habe es definitiv verhauen).
Die Russell Falls waren lauter als erwartet – eher ein beständiges Rauschen als ein sanfter Wasserfall. Man riecht den feuchten Boden, bevor man überhaupt etwas sieht. Wir sind die komplette Three Falls Circuit gelaufen, was vielleicht ehrgeizig klingt, aber ehrlich gesagt ist es meistens einfach entspanntes Wandern und Staunen. Der Tall Trees Track war fast still, nur Vogelgesang war zu hören – ein Kind aus unserer Gruppe wollte alle Papageienarten entdecken, wurde aber schnell vom Zählen der Baumringe abgelenkt. Dave erzählte uns, dass diese Eukalypten zu den höchsten blühenden Pflanzen der Welt gehören. Es ist schon beeindruckend, den Hals so lang zu machen, bis er weh tut.
Nach dem Mittagessen (selbst mitgebrachte Sandwiches auf einem feuchten Baumstamm – nichts Besonderes) fuhren wir zum Bonorong Wildlife Sanctuary. Der Ort riecht nach Eukalyptus und Tierfell, nicht unangenehm, sondern echt. Ein Tierpfleger ließ uns Kängurus von der Hand füttern; ihr Fell war viel weicher, als ich gedacht hätte. Wombats watschelten vorbei, als gehörten sie zum Gelände. Die Tasmanischen Teufel schliefen in einem Haufen, bis jemand eine Tüte Futter öffnete – plötzlich waren sie hellwach und stritten sich um die Reste. Es ist etwas Besonderes, sie so nah zu sehen und sofort mit ihnen mitzufiebern.
Der letzte Stopp war kunanyi/Mt Wellington. Die Wolken hatten sich inzwischen gelegt, sodass die Aussicht über Hobart mal frei war, mal nur weiße Nebelschwaden um die Stiefel wirbelten. Es war so kalt, dass sich alle für Fotos zusammenkauerten, bevor es schnell zurück in den Van ging. Ich denke oft an diesen Ausblick, wenn ich mal wieder an einem lauten oder überfüllten Ort feststecke; dort oben herrscht eine Stille, die lange nachklingt.
Die Tour dauert etwa 9 Stunden inklusive Fahrtzeit und endet gegen 17:30 Uhr.
Nein, Mittagessen ist nicht inklusive; bitte bring dir ein Lunchpaket oder Snacks mit.
Ja, der Eintritt ins Bonorong Wildlife Sanctuary ist im Tourpreis enthalten.
Die Wanderungen sind von leicht bis mittelschwer, mit einigen Treppenstufen; eine normale Fitness ist empfehlenswert.
Du kannst Kängurus (die du von Hand füttern darfst), Wombats, Tasmanische Teufel, Ameisenigel und weitere einheimische Tiere beobachten.
Eine Hotelabholung ist nicht erwähnt; bitte erkundige dich bei deinem Anbieter nach dem Treffpunkt im Stadtzentrum von Hobart.
Bequeme Wanderschuhe, wettergerechte Kleidung (es kann auf Mt Wellington kalt werden), Wasser und Snacks oder Mittagessen.
Das Mindestalter beträgt 8 Jahre wegen der Wanderstrecken und des Aktivitätslevels.
Dein Tag umfasst geführte Wanderungen mit erfahrenen lokalen Guides durch die Waldwege und zu Wasserfällen im Mt Field Nationalpark, Eintritt zu Mt Field und Bonorong Wildlife Sanctuary, wo du einheimische Tiere hautnah erleben und Kängurus von Hand füttern kannst, sowie bequemen Transport in kleinen Gruppen durch Südtasmanien mit Rückkehr nach Hobart am Abend.


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