Du wanderst an windumtosten Klippen entlang, beobachtest Tasmanische Teufel bei der Fütterung, erkundest die bewegenden Ruinen von Port Arthur mit Experten, und entspannst im historischen Richmond, bevor es zurück nach Hobart geht – jeder Stopp hinterlässt bleibenden Eindruck.
Hast du dich schon mal gefragt, wie es sich anfühlt, an einem Ort zu stehen, von dem es kein Entkommen gab? So begann mein Tag beim Tagesausflug Port Arthur & Tasmanische Teufel ab Hobart. Wir sind früh losgefahren – viel zu früh für meinen üblichen Kaffee –, aber die Fahrt über die Tasman Peninsula hat sich total gelohnt. Unser Guide Mark, der diesen trockenen tasmanischen Humor draufhat, hielt am Pirates Bay Lookout an. Der Wind schmeckte dort richtig salzig, und irgendwo unter uns stritten Möwen lautstark. Er zeigte auf Eaglehawk Neck und die „Dogline“ – ich hatte schon davon gelesen, aber die Geschichten direkt vor Ort zu hören, war nochmal etwas ganz anderes.
Der Klippenweg an der Waterfall Bay war nur etwa 2 km lang, aber ich blieb ständig stehen, um aufs Meer zu schauen, das gegen die schwarzen Felsen peitschte. Es gibt einen Punkt, von dem aus man Devil’s Kitchen und Tasman Arch auf einen Blick sieht – das fühlte sich an wie ein Bild aus einem düsteren Gemälde. Meine Schuhe waren danach voller roter Erde, und ich finde immer noch kleine Reste davon in meiner Tasche. Im Tasmanian Devil Unzoo sahen wir eine Fütterung der Teufel – lauter als erwartet, mit Knurren und knackenden Knochen. Einige Wallabies hüpften um uns herum, als wären wir gar nicht da. Ich wollte einem sogar Futter geben, aber es schnupperte nur kurz und sprang weg (kann ich verstehen).
Port Arthur selbst… das ist wirklich eindrucksvoll und bedrückend zugleich. Du hast ein paar Stunden Zeit, um durch das alte Gefängnis und die Einzelzellen zu schlendern – kalte Steinmauern, knarrende Dielen, überall hallen Stimmen aus der Vergangenheit. Die Hafenrundfahrt um die Isle of the Dead war gleichzeitig ruhig und unheimlich; Nebel zog auf, während unser Guide von Gefangenen erzählte, die nie zurückkehrten. Danach wirkte das Dorf Richmond fast zu idyllisch – die alte Sandsteinbrücke, die angeblich spukt, der kleine Süßigkeitenladen mit dem süßen Duft, der auf die Straße zog. Ich gönnte mir einen Kaffee und setzte mich kurz ans Flussufer, bevor wir gegen sechs zurück nach Hobart fuhren.
Die Tour dauert etwa 11 Stunden, startet früh in Hobart und endet gegen 18 Uhr.
Nein, ein Abholservice vom Hotel ist nicht enthalten; Treffpunkt ist zentral in Hobart.
Der Klippenweg an der Waterfall Bay ist ca. 2 km lang (leicht), dazu kommt noch Fußweg bei Port Arthur und im Dorf Richmond.
Ja, der Eintritt zum Port Arthur Historic Site ist im Preis inklusive.
Ja, du besuchst das Tasmanian Devil Unzoo und siehst eine Live-Fütterung.
Nein, Mittagessen ist nicht enthalten; du kannst vor Ort Essen kaufen oder eigene Snacks mitbringen.
Du siehst Australiens älteste noch genutzte Sträflingsbrücke, besuchst lokale Läden wie eine Chocolaterie und einen Süßwarenladen und genießt den Blick am Fluss.
Ein moderates Fitnesslevel ist nötig, da es Wanderwege und unebene Böden an den historischen Orten gibt.
Dein Tag beinhaltet alle Eintrittsgelder für Port Arthur Historic Site (inklusive Hafenrundfahrt), Zugang zu Wanderwegen im Tasman National Park, Eintritt ins Tasmanian Devil Unzoo mit Fütterungserlebnis sowie fachkundige Erklärungen deines Guides an jedem Stopp, bevor es abends zurück nach Hobart geht.
Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?