Erkunde mit einem lokalen Guide Hoi Ans ruhige Ecken per Motorbike oder zu Fuß und koste handgemachte Cao Lầu-Nudeln sowie knusprige Pfannkuchen direkt aus Familienküchen. Triff Händler, die seit Generationen kochen, und genieße den Abend unter Laternen mit süßer schwarzer Sesamsuppe oder Kokoseis – hier geht’s nicht nur ums Essen, sondern darum, für eine Nacht Teil der lokalen Kultur zu sein.
Gerade als der Himmel dieses sanfte Blau-Grau annahm, das man in Hoi An kurz vor der Dämmerung sieht, saßen wir schon auf dem Sozius eines Motorbikes. Unsere Guide Linh lächelte über mein nervöses Kichern – sie versprach, langsam durch die Reisfelder zu fahren. Die Luft roch leicht nach feuchter Erde und irgendwo in der Nähe brutzelte gegrilltes Schweinefleisch. Ich dachte nur: „Jetzt wird’s echt“, während wir an Familien vorbeirauschten, die auf winzigen Hockern saßen, und Kinder uns zuwinkten, als wüssten sie genau, dass wir für die Food-Tour hier waren (vielleicht wussten sie es ja auch). Lustig, wie schnell man den Verkehr vergisst, wenn jemand anderes lenkt.
Der erste Halt war eine winzige Nudelwerkstatt hinter einem verwitterten Holztor. Der Besitzer – der muss das schon ewig machen – zeigte uns, wie Cao Lầu-Nudeln entstehen. Seine Hände flogen so schnell, dass ich kaum folgen konnte; überall Mehlstaub, und er lachte, als ich versuchte, „Cao Lầu“ richtig auszusprechen (hat nicht geklappt). Wir probierten die Nudeln gleich dort, noch warm, mit Kräutern, die fast zitronig dufteten. Ich schwöre, ich schmeckte das Wasser aus dem alten Brunnen, von dem jeder in Hoi An erzählt. So etwas glaubt man erst, wenn man mitten im Hinterhof einer Familie Nudeln schlürft.
Danach gab’s knusprige bánh căn-Pfannkuchen an einem Stand, wo zwei Schwestern kaum von ihren bruzzelnden Pfannen aufsahen – sie nickten nur lächelnd, als wir uns setzten. Das Knistern des Öls mischte sich mit dem Hupen von Rollern draußen. Wir schlenderten durch Gassen, die von Laternen erleuchtet wurden, und probierten weiße Rose-Dumplings und bánh mì (das Brot hatte eine so knusprige Kruste, dass überall Krümel lagen). Linh erzählte uns zwischendurch von ihrer Kindheit hier – ihr Lieblingsdessert war schwarze Sesamsuppe, die wir zum Schluss probierten. Süß, aber auch erdig, fast rauchig? Schwer zu beschreiben, aber ich denke noch oft daran.
Ich hätte nicht erwartet, mich bei Fremden so willkommen zu fühlen oder so viel über die Namen der Gerichte zu lachen, die ich nicht aussprechen konnte. Der Rückweg durch die von Laternen erleuchteten Straßen fühlte sich an, als würde man schweben – vielleicht war es der Zuckerschub oder all die kleinen Momente, die sich summierten. Auf jeden Fall: Wer hungrig nach Hoi An kommt, wird die Stadt nach so einer Streetfood-Tour garantiert nicht anders verlassen.
Ja, die Abholung vom Hotel ist kostenlos und gilt für Hotels bis 8 km (5 Meilen) rund um die Altstadt von Hoi An.
Die Motorbike-Tour dauert etwa 3,5 Stunden, die Walking-Tour etwa 4 Stunden.
Du probierst Cao Lầu-Nudeln, bánh căn Pfannkuchen, bánh mì Sandwiches, weiße Rose-Dumplings, frittierte Wontons und lokale Desserts wie schwarze Sesamsuppe oder Kokoseis.
Ja, es gibt Wasserflaschen und bei den Stopps auch einige lokale Getränke.
Vegetarische Optionen sind nicht explizit erwähnt; bitte frage direkt beim Veranstalter nach, wenn du spezielle Ernährungswünsche hast.
Ja, die Tour ist entspannt und macht allen Altersgruppen Spaß; bei Bedarf gibt es spezielle Babysitze.
Ja, ein lokaler Guide spricht Englisch und begleitet dich den ganzen Abend.
Du besuchst familiengeführte Lokale und versteckte Stände abseits der Touristenmassen für echte lokale Geschmäcker.
Dein Abend beinhaltet die Abholung vom Hotel in Hoi An (bis 8 km um die Altstadt), alle Verkostungen bei Familienbetrieben – von handgemachten Nudeln bis zum Dessert – einen freundlichen englischsprachigen Guide, der dich begleitet (auf dem Motorbike oder zu Fuß), Wasserflaschen für zwischendurch und die Rückfahrt zum Hotel am Ende.


Sichere Bezahlung auf viator.com
Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?