Nach einer entspannten Abholung am Hotel schlenderst du über die Baumalleen von Nami Island, lachst beim Mittagessen mit deinem lokalen Guide, entdeckst die charmanten Ecken von Petite France und findest Ruhe im Garden of Morning Calm – ganz ohne Sorgen um Tickets oder Transport. Momente, die lange nachklingen.
Schon auf halbem Weg nach Chuncheon fiel mir auf, wie anders die Luft hier draußen im Vergleich zu Seoul war – frisch, mit einem Hauch von Kiefern und etwas Süßem von den Straßenständen am Wegesrand. Unser Guide Jihoon erzählte immer wieder kleine Anekdoten zu K-Dramen, die hier gedreht wurden (von denen ich nur die Hälfte kannte), was die Fahrt zur Nami Island wie im Flug vergehen ließ. Die Überfahrt mit der Fähre war kurz, aber irgendwie aufregend; Familien, Paare, die Selfies unter Ginkgobäumen machten, und eine Gruppe älterer Damen, die jedes Mal lachten, wenn jemand auf nassen Blättern ausrutschte. Mein Hauptfazit? Ein Tagesausflug zur Nami Island ab Seoul ist einfach... entspannend. Diese ruhigen Baumalleen haben eine Stille, die man in der Stadt so nicht findet.
Das Mittagessen war inklusive – eine Erleichterung, denn mit komplett koreanischen Speisekarten weiß ich oft nicht, was ich bestellen soll. Wir aßen einfaches Bulgogi in einem lokalen Restaurant (Jihoon bestellte für uns) und er erklärte, warum Paare hierher zum Date kommen. Offenbar machte der K-Drama Winter Sonata diesen Ort zum romantischen Hotspot. Ich kann das gut nachvollziehen – zwischen offenen Feldern und kleinen Kunstinstallationen will man einfach langsamer machen. Nach dem Essen ging es weiter nach Petite France, das aussah, als hätte jemand ein französisches Dorf aus einem Cartoon auf einen Hügel gesetzt. Es roch leicht nach Gebäck an einem Gebäude (vielleicht Einbildung?), und überall standen pastellfarbene Häuser. Ich versuchte „bonjour“ zu sagen – Li lachte, weil ich es total verhunzt habe – und wir schauten eine Puppenshow, bei der Kinder auf Koreanisch und Französisch kicherten.
Der Garden of Morning Calm war unser letzter Halt. Das Licht war inzwischen weich und fast bläulich, und alles wirkte noch stiller als zuvor. Es fühlt sich fast so an, als würde die Zeit zwischen den 5.000 Pflanzenarten langsamer laufen (ich erkannte nur Azaleen). Jihoon zeigte uns Blumen, die vom Baekdusan-Berg stammen und hier als spirituell gelten. Ich blieb eine Weile zurück, lauschte dem leisen Plätschern von Wasser irgendwo aus dem Verborgenen. Noch heute erinnere ich mich daran, wie meine Schuhe auf den Kieswegen knirschten, während die Laternen im Abenddämmerunglicht zu leuchten begannen – keine Ahnung, warum mir das so im Kopf geblieben ist.
Nami Island liegt etwa 63 Kilometer von Seoul entfernt, je nach Verkehr etwa eine Stunde Fahrt.
Ja, das Mittagessen ist im Tourpaket enthalten.
Nein, alle Eintrittsgelder für Nami Island, Petite France und den Garden of Morning Calm sind inklusive.
Ja, Abholung und Rückfahrt vom Hotel sind Teil der Tour.
Dein Guide spricht während der gesamten Tour fließend Englisch.
Ja, sowohl der Transport als auch alle besuchten Orte sind barrierefrei.
Die Tour eignet sich für Familien; Babys und Kleinkinder können im Kinderwagen mitkommen.
Nami Island wurde durch Winter Sonata (2003) berühmt; auch in Petite France wurden weitere Dramen gedreht.
Dein Tag beinhaltet privaten Transport mit Abholung und Rückfahrt vom Hotel, alle Eintrittsgelder für Nami Island, Petite France und/oder den Garden of Morning Calm sowie ein Mittagessen, das dein englischsprachiger Guide organisiert – so musst du dich um nichts kümmern.


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