Spaziere entspannt unter Bäumen auf Nami Island, mach bunte Fotos in Petite France und triff Koreas einzigen Pinocchio im Italian Village – alles mit bequemer Anreise ab Seoul und sympathischer Begleitung. Freu dich auf Lachen, unerwartete Begegnungen und viel Zeit zum Durchatmen.
Schon halb aus Seoul raus, wurde mir klar, wie still die Welt plötzlich sein kann – unser Minivan summte leise, und der Lärm der Stadt wich langsam dem Grün. Unser Guide Jihoon zeigte auf den Han-Fluss, der an uns vorbeizog, während wir Richtung Nami Island fuhren. Fotos hatte ich schon gesehen, aber als ich von der Fähre auf die von Bäumen gesäumten Wege trat, war das nochmal was anderes – unter den Pappeln herrscht so eine besondere Ruhe, die einen langsamer gehen lässt. Die Luft roch nach feuchten Blättern und etwas Süßem von einem Imbissstand (ich konnte nicht widerstehen und gönnte mir Hotteok – keine Reue). Jihoon erzählte, dass hier „Winter Sonata“ gedreht wurde; einige aus unserer Gruppe versuchten eine Szene nachzustellen, landeten aber nur in Lachanfällen.
Nach dem Bummeln auf Nami Island (und ehrlich gesagt, ich verlor die Zeit am Wasser aus den Augen) stiegen wir wieder ein und fuhren weiter zu Petite France und dem Italian Village. Die Häuser leuchten fast zu grell vor den Hügeln – Pastellblau und Gelb, als kämen sie direkt aus einem Märchenbuch. Es ist kitschig, aber auf eine Art, die einfach gute Laune macht. Ein älteres Paar machte Selfies an einem blauen Fenster; ich bot an zu helfen, und sie bestanden darauf, dass ich mit aufs Foto komme – jetzt habe ich ein spontanes Bild mit Fremden, die für fünf Minuten wie Freunde wirkten. Die Pinocchio-Statue ist riesig – fast schon lustig groß – und wenn man zur richtigen Zeit da ist, gibt’s kleine Puppentheater. Jihoon erklärte, wie das alles mit Collodis Originalgeschichte zusammenhängt; ich hätte nie gedacht, dass ich in Korea was über italienische Märchen lerne, aber hier sind wir.
Am Nachmittag wurde es etwas kühler, also suchten wir ein Café auf für einen Kaffee (mit kleinem Keks dazu). Es hat was, mit warmen Händen um die Tasse zu sitzen, während Kinder zwischen den französischen Häusern herumtollen und irgendwo Akkordeonmusik aus Lautsprechern klingt – surreal und gleichzeitig gemütlich. Auf der Rückfahrt nach Seoul war es ruhiger im Bus. Vielleicht waren alle müde oder einfach erfüllt von den vielen kleinen Momenten – ich denke noch oft an den ersten Atemzug unter Namis Bäumen.
Die Ganztagestour dauert meist 8–10 Stunden, inklusive Fahrtzeit zwischen Seoul, Nami Island, Petite France und Italian Village.
Ja, die Hin- und Rückfahrt im klimatisierten Bus oder Minivan ab Seoul ist inklusive.
Ja, die Tickets für Nami Island sowie Petite France und Italian Village sind im Preis enthalten.
Ein festes Mittagessen ist nicht dabei; du hast aber Zeit, Snacks oder Mahlzeiten in Cafés vor Ort zu kaufen.
Babys reisen kostenlos ohne eigenen Sitzplatz mit, und Kinderwagen sind willkommen – bitte gib dem Personal vorher Bescheid.
Die Guides geben Infos auf Englisch, Chinesisch und Koreanisch.
Ja, im Winter gibt es je nach Wetter eine zusätzliche Station im Eobi Ice Valley.
Dein Tag beinhaltet die Hin- und Rückfahrt ab Seoul im klimatisierten Bus oder Minivan, Eintritt zu Nami Island sowie Petite France und Italian Village, dazu freundliche Guides, die auf Englisch, Chinesisch oder Koreanisch spannende Geschichten erzählen. Du hast genug Zeit, alles in deinem Tempo zu entdecken, bevor es abends zurückgeht.
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