Erkunde Koreas ältesten Privatgarten im sanften Morgenlicht, gleite hoch über den Chuncheon-See mit der Seilbahn und schlendere entspannt auf den berühmten Baumwegen von Nami Island – mit Abholung in Seoul und einem lockeren Guide, der die besten lokalen Snacks kennt. Freu dich auf kleine Überraschungen: Wildblumen, die du allein nie entdecken würdest, oder ein unerwarteter Ausblick, der dich mitten im Schritt innehalten lässt.
Als wir früh morgens von Seoul losfuhren, war ich noch etwas schläfrig – dieses sanfte Morgenlicht und wie unsere Reiseleiterin Minji uns mit einem leisen „annyeong“ begrüßte, machten alles so angenehm ruhig. Die Fahrt nach Gapyeong verlief still, nur leises Gemurmel und das Rascheln einer Snackverpackung hinter mir waren zu hören. Im Garden of Morning Calm erinnere ich mich, wie ich auf taufrischen Steinen stand und diesen zarten Kräuterduft wahrnahm – vielleicht Kiefer? – vermischt mit einer süßen Note, die ich nicht genau zuordnen konnte. Minji zeigte uns ein kleines Büschel Wildblumen, die ich sonst sicher übersehen hätte. Sie erzählte, dass ihre Großmutter sie früher für Tee gesammelt hat. Sonnenstrahlen fielen durch die Ahornblätter und plötzlich schien die Zeit langsamer zu laufen. So schnell so entspannt zu sein, hatte ich nicht erwartet.
Danach ging es weiter nach Chuncheon zur Samaksan-Seilbahn. Ehrlich gesagt, wurden meine Hände feucht, als ich in die Gondel stieg (Höhen sind nicht so mein Ding), aber alle anderen wirkten begeistert. Die Fahrt nach oben war sanft – nur Wind und entfernte Vogelrufe – und plötzlich schwebt man über einem See, der fast wie gemalt wirkt. Oben gibt es einen Skywalk mit Glasboden, von dem man direkt auf den Soyang-See hinunterblickt. Jemand aus unserer Gruppe quietschte vor Freude, ich hielt mich eher am Geländer fest, aber selbst ich musste zugeben, dass es beeindruckend war, die eigenen Füße über diesem Blau schweben zu sehen.
Mittagessen konnten wir uns auf Nami Island selbst aussuchen, was perfekt war – ich schlenderte einfach herum, bis der Hunger mich stoppte. Es gab Stände mit scharfem Tteokbokki und kleinen Pfannkuchen mit roter Bohnenpaste (an die denke ich noch oft). Die Insel selbst war viel ruhiger als erwartet; Paare machten Selfies unter Ginkgobäumen, Kinder fütterten Eichhörnchen mit Brotstücken. Minji erzählte, dass hier Winter Sonata gedreht wurde – sie lachte, als ich versuchte, den Titel auf Koreanisch auszusprechen (ich habe ihn total verhauen). Wir gingen die berühmten Baumalleen entlang, während der Flusswind alte Blätter um unsere Füße wirbelte. Es war kaum voll, vielleicht weil es mitten in der Woche war oder einfach Glück.
Auf dem Rückweg gab es die Möglichkeit, ein Ginseng-Museum zu besuchen – einige gingen rein, andere schliefen im Van. Ich schaute kurz rein und lernte, warum sechsjährige Wurzeln so wertvoll sind (hätte nie gedacht, dass mich das mal interessiert). Als wir am Myeongdong-Bahnhof ausstiegen, wirkte Seoul irgendwie lauter – als hätten wir ein Stück Ruhe mitgebracht. Ich denke immer noch an diesen Sonnenfleck im Garten.
Der Ausflug dauert den ganzen Tag mit Abholung in Seoul und Rückkehr am Abend zum Myeongdong-Bahnhof.
Nein, das Mittagessen ist nicht inklusive, so kannst du auf Nami Island selbst entscheiden, was du essen möchtest; dein Guide gibt gerne Tipps zu lokalen Spezialitäten.
Bei schlechtem Wetter oder Wartung fährt die Gruppe stattdessen zum Gubongsan-Berg-Aussichtspunkt (Santorini Café), wo Getränke und Desserts serviert werden.
Ja, alle Eintrittsgelder und Steuern sind im Preis enthalten.
Die Tour endet am Ausgang 10 des Myeongdong-Bahnhofs im Zentrum von Seoul.
Ja, Babys und Kleinkinder sind willkommen, wenn sie im zusammenklappbaren Kinderwagen mitfahren.
Die Seilbahn und der Skywalk sind in großer Höhe; wer Höhenangst hat, sollte das bedenken.
Abholung ist an drei zentralen Punkten in Seoul möglich; Hotels außerhalb der Innenstadt können eine zusätzliche Gebühr haben.
Dein Tag beinhaltet die Abholung an zentralen Orten in Seoul, bequemen Transport mit einem englischsprachigen Guide, der unterwegs spannende Geschichten erzählt, alle Eintrittsgelder inklusive Nami Island-Tickets sowie alle Steuern und Gebühren. Das Mittagessen ist frei wählbar, damit du auf Nami Island selbst die besten Essensmöglichkeiten entdecken kannst (dein Guide hat Tipps parat). Falls die Seilbahn wetterbedingt ausfällt, gibt es stattdessen Getränke und Desserts im Santorini Café, bevor es am Abend zurück nach Seoul geht.


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