In zentralem Bilbao schnippelst, rührst und lachst du dich durch klassische baskische Pintxos-Rezepte, begleitet von einem lokalen Koch, der Familiengeschichten und Tipps teilt. Genieße dabei lokalen Wein und setz dich anschließend an den Tisch, um deine eigenen Kreationen samt Charcuterie und Dessert zu probieren. Freu dich auf gutes Essen, nette Gesellschaft und die eine oder andere Überraschung.
Der Kurs dauert in der Regel etwa 3 Stunden von Anfang bis Ende.
Ja, es wird während des gesamten Kurses lokaler Wein für Gäste ab 18 Jahren ausgeschenkt.
Du bereitest vier traditionelle baskische Pintxos zu: Bilbainito, La Gilda, Brandada vom Kabeljau und scharfe Knoblauchpilze.
Das Menü enthält einige vegetarische Gerichte, aber auch Meeresfrüchte und Charcuterie; bitte vorher bei besonderen Ernährungswünschen nachfragen.
Die genaue Adresse erhältst du nach der Buchung; die Lage ist zentral und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Nein, Vorkenntnisse sind nicht nötig; der Koch begleitet alle Schritt für Schritt.
Ja, für alle Teilnehmer stehen Softdrinks und Wasser bereit.
Dein Abend beinhaltet alle Zutaten für vier klassische baskische Pintxos, die dir ein lokaler Koch im Herzen von Bilbao zeigt, unbegrenzt lokalen Wein (für Erwachsene), Softdrinks oder Wasser, eine großzügige Charcuterie- und Käseplatte zum Snacken während des Kochens sowie ein hausgemachtes Dessert zum Abschluss, bevor es wieder hinaus in die Stadt geht.
Ich krempelte die Ärmel hoch und versuchte, Ane, unserer Köchin, beim Paprikaschneiden nachzumachen – sie machte es so mühelos, doch meine Finger waren anfangs ziemlich unbeholfen. Die Küche roch nach Knoblauch und etwas Scharfem, vielleicht Essig? Wir waren zu sechst um die Arbeitsplatte versammelt, alle noch Fremde, bis Ane den ersten Schluck Txakoli in unsere Gläser goss. Sie erzählte von dem Brandada-Rezept ihrer Großmutter – da gibt’s wohl ein Geheimnis mit den Kartoffeln, das ich noch nicht ganz geschnallt habe. Ich musste lachen, als mein Ei für den Bilbainito vom Brett rollte und fast auf den Boden fiel (gerettet mit einem komischen Ninja-Move). Niemand hat mich ausgelacht.
Der ganze Ort fühlte sich eher wie ein Zuhause an als wie eine Kochschule. Ane ermutigte uns, alles zu probieren – die salzigen Sardellen für La Gilda, dann die Oliven, die beim Draufbeißen so schön knacken. Wir lernten, dass Pintxos eigentlich kleine, essbare Nachbarschaftsstreitigkeiten darüber sind, was in Bilbao am besten schmeckt. Während die scharfen Pilze brutzelten, stibitzte ich immer wieder Käse von der Charcuterie-Platte. Der Wein half mir, meine miesen Spanischkenntnisse zu vergessen; Ane lächelte nur und brachte uns trotzdem das Wort „txampis“ für Pilze bei.
Als wir dann alle zusammen an dem langen Tisch saßen, die Teller voll mit unseren vier Pintxos-Kreationen, wurde mir klar, wie stolz ich auf diese kleinen Kunstwerke war. Vielleicht lag’s am Hunger – oder daran, dass man beim gemeinsamen Kochen mit neuen Leuten einfach eine besondere Verbindung spürt. Zum Nachtisch gab’s Torrijas – so ähnlich wie French Toast, aber innen viel weicher und außen klebrig-süß. Später, als ich in die abendliche Luft von Bilbao hinaustrat und meine Hände noch leicht nach Knoblauch rochen, ertappte ich mich dabei, wie ich einfach so grinste.
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