Du startest im John Knox House in Edinburgh und gehst dann mit einem lokalen Guide in eine gemütliche Whisky-Bar. Dort probierst du drei Single Malts aus verschiedenen Regionen Schottlands sowie einen unaged New Make Spirit – jeder mit eigener Geschichte und Geschmack. Zwischen Schlucken und Lachen hörst du von Schmugglern, Stadtlegenden und warum Whisky hier so besonders ist. Wahrscheinlich gehst du wärmer raus, als du gekommen bist.
Kennst du dieses Gefühl, wenn du einen Ort betrittst und es einfach nach Geschichte riecht? Genau so war es vor dem John Knox House, direkt an der Royal Mile. Unser Guide Jamie, mit seiner abgetragenen Tweedmütze, sammelte uns mit einem breiten Grinsen ein: „Na dann, bereit für einen kleinen Spaziergang?“ Über das Kopfsteinpflaster schlurften wir los (meine Stiefel waren schon leicht feucht) und tauchten in eine Whisky-Bar ein, die ich alleine nie gefunden hätte. Drinnen lag der Duft von Holzpolitur, Torfrauch und vielleicht einem Hauch von Orangenschale in der Luft. Es war warm, so wie es alte Pubs eben sind – als würden die Wände jede Geschichte speichern, die hier erzählt wurde.
Ich dachte, ich wüsste, wie Scotch schmeckt. Weit gefehlt. Jamie stellte drei Gläser auf – aus verschiedenen Regionen – und schenkte zuerst einen sogenannten „New Make Spirit“ ein. Klar wie Wasser, aber beim Schlucken brannte und süßte er zugleich. Er erklärte, dass das der Geschmack von Whisky ist, bevor er in ein Eichenfass kommt. Ich schaute zu den anderen: Einer verzog das Gesicht, jemand lachte. Jamie erzählte von Schmugglern, die Fässer in den Highlands versteckten, von Edinburghs wilden Whisky-Jahren – er brachte alte Geschichten rüber, als wären sie erst gestern passiert.
Die Single Malts waren alle total unterschiedlich: Einer roch fast nach frischem Gras, ein anderer erinnerte mich an Lagerfeuer an kalten Abenden zuhause. Nach jedem Schluck herrschte eine kurze Stille, in der wir uns nur zunickten – keiner wusste so recht, ob wir dasselbe schmeckten oder nur so taten, als wären wir Experten. Irgendwann versuchte Jamie uns das „Slàinte Mhath“ beizubringen. Ich hab’s total verhauen, er grinste nur noch breiter. Am Ende waren meine Notizen kaum lesbar, aber ehrlich gesagt denke ich immer noch an den rauchigen Abgang vom Islay-Whisky.
Draußen im feinen Nieselregen von Edinburgh stolperten wir zurück, fühlten uns wärmer als zu Beginn. Die Lichter der Stadt verschwammen im Dunst, und ich spielte Jamies Geschichten immer wieder im Kopf ab. Ob es am Whisky lag oder einfach am Moment – irgendwas blieb hängen.
Die Tour beginnt am Eingang des John Knox House an der Royal Mile in Edinburgh.
Du verkostest drei Single Malts aus verschiedenen Regionen Schottlands plus einen New Make Spirit (unaged Whisky).
Ja, alle besuchten Orte und Wege sind rollstuhlgerecht.
Ja, dein Guide erzählt dir Geschichte, Traditionen und spannende Anekdoten rund um Edinburghs Whisky-Kultur.
Ja, Assistenztiere sind während der gesamten Tour willkommen.
Ja, in der Nähe vom John Knox House und der Whisky-Bar gibt es gute Anbindungen mit Bus und Bahn.
Am Nachmittag triffst du deinen lokalen Guide am John Knox House und schlendert gemeinsam zu einer zentralen Whisky-Bar in Edinburgh. Dort probierst du drei exklusive Single Malts und einen unaged New Make Spirit – alles begleitet von spannenden Geschichten.


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