Probiere charaktervolle Central Otago Weine in zwei ausgewählten Wānaka-Weingütern und höre Māori-Geschichten, die diese Landschaft prägen. Freu dich auf Lachen über neue Wörter, stille Momente am See und das Gefühl, hinter jedem Glas etwas Tieferes zu entdecken.
Du besuchst zwei ausgewählte Weingüter aus Maude, Rippon, Aitkens Folly oder Māori Point.
Ja, dein Guide erzählt während der Tour über Māori Geschichte und Kultur.
Ja, alle Weinproben sind im Tourpreis inklusive.
Ja, du wirst in einem klimatisierten Fahrzeug zwischen den Stopps gefahren.
Du kannst bei der Buchung deine Wünsche angeben; man versucht, sie zu berücksichtigen.
Nein, die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet.
Dein Tag startet mit Abholung in einem klimatisierten Fahrzeug in Wānaka, begleitet von einem lokalen Guide mit tiefen Wurzeln hier. Du besuchst zwei besondere Weingüter (flexibel bei Favoriten), genießt Verkostungen und hast viel Zeit, die Aromen und Geschichten in Ruhe aufzusaugen, bevor es zurückgeht.
Schon auf halber Strecke zum Maude-Weingut begann unsere Gastgeberin Hana, von den ersten Erinnerungen ihrer Großmutter an den Lake Wānaka zu erzählen. Wie sie den morgendlichen Nebel über dem Wasser beschrieb, ließ mich ganz vergessen, dass ich eigentlich wegen einer Weinprobe hier war – es fühlte sich eher an wie ein Besuch bei der Familie. Die Luft roch leicht nach wildem Thymian (oder vielleicht wünschte ich mir das nur), und plötzlich standen wir drinnen, Glas in der Hand, drehten Pinot Noir und Hana erklärte, wie die Māori dieses Land ganz anders wahrnehmen als die Siedler.
So viel zu lachen bei einer Weinverkostung in Wānaka hatte ich nicht erwartet. Bei Rippon, unserem zweiten Halt, versuchte einer der Winzer uns ein bisschen te reo Māori beizubringen – „kia ora“ hatte ich drauf, der Rest war komplett weg. Alle grinsten nur und gossen weiter ein. Die Weine hatten so eine erdige Frische, die ich kaum beschreiben kann; vielleicht liegt das daran, dass man sie mit Menschen trinkt, die hier wirklich zu Hause sind. Ein Moment, als die Sonne genau richtig auf den See fiel, brachte für ein paar Minuten Stille – die ist mir bis heute im Kopf geblieben.
Die Fahrt zwischen den Weingütern war kurz, fühlte sich aber irgendwie gedehnt an – Hana zeigte uns alte Pā-Stätten am Straßenrand, und mir wurde klar, wie wenig ich über diese Gegend vorher wusste. Es war überhaupt nicht hektisch (obwohl die Tour „express“ heißt), eher so, als würde man leise in ein besonderes Geheimnis eingeweiht. Am Ende diskutierten wir bei unserem letzten Glas noch über Hangi-Kochen versus europäische Käseplatten – wer gewonnen hat, weiß ich nicht.
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