Du schlenderst durch die alten Plätze Kathmandus mit Räucherstäbchen in der Luft, gleitest über den Phewa-See unter Bergschatten, siehst den Sonnenaufgang am Sarangkot in Gold getaucht und triffst Elefanten in Chitwan – alles mit einem lokalen Guide, der Nepal lebendig macht, weit über jeden Reiseführer hinaus. Diese Privattour fühlt sich weniger nach „To-Do-Liste“ an, sondern nach Momenten, die du lange im Herzen trägst.
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Die Fahrt nach Pokhara dauerte länger als gedacht (sechs Stunden), doch die vorbeiziehenden Hügel durchs Fenster zu beobachten, hatte etwas Beruhigendes. Als wir am Phewa-See ankamen, fühlte sich die Luft anders an – klarer, irgendwie sanfter. Ein Tretboot zu mieten ist so eine Sache, die man erst richtig schätzt, wenn man tatsächlich auf dem Wasser treibt und den Machhapuchhre im See spiegelt sieht. Unser Guide erzählte Geschichten über den Barahi-Tempel auf der kleinen Insel – er meinte, wenn man genau hinhört, kann man Glocken hören, auch wenn niemand da ist. Vielleicht hat er uns auf den Arm genommen? Ich bin mir immer noch nicht sicher.
Der Sonnenaufgang am Sarangkot wird überall angepriesen, aber ja, der hat mich wirklich berührt. Alle standen still, während das Licht die Annapurna erleuchtete – kein Wort, nur ein sanfter Wind und das Klicken der Kameraverschlüsse. Später entdeckten wir die Mahendra-Höhle (ich bin nicht der größte Fan von Fledermäusen) und sahen, wie das Wasser am Davis-Fall unterirdisch verschwand. Diese private Nepal-Tour steckt voller kleiner Überraschungen; manchmal ist es nur ein Kind, das von einem Reisfeld winkt, oder jemand, der dir einfach so Tee anbietet.
Chitwan fühlte sich an, als würde man in eine andere Welt eintauchen – Lehmhütten im Tharu-Dorf, Elefantenrüssel, die nach Früchten greifen, Pfauen, die irgendwo laut schreien. Die Safari war anders als erwartet; sie war langsamer, mehr zum Entdecken: Pfotenabdrücke im Schlamm, die Hitze, die von den Grasflächen aufsteigt. Nachts gab es Tanz am Lagerfeuer – ich versuchte mitzumachen, bin aber meistens über meine eigenen Füße gestolpert (die Einheimischen haben zum Glück nicht zu laut gelacht). Am letzten Tag in Nagarkot versteckten Wolken den Everest eine Weile, aber dann klarte es gerade genug auf, sodass wir wieder still wurden. Manchmal sehe ich dieses Bild noch, wenn ich die Augen schließe.
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