Du fährst mit einem modernen Speedboot ab Kotor in kleiner Gruppe und mit lokalem Kapitän, schwimmst im leuchtenden Wasser der Blauen Höhle, entdeckst versteckte U-Boot-Tunnel an der Luštica-Halbinsel und schlenderst durch Perasts ruhige Gassen mit Blick auf die Insel Unsere Liebe Frau vom Felsen. Freu dich auf Spaß, Meeresluft und unvergessliche Momente.
Hast du dich schon mal gefragt, ob dieses elektrisierende Blau auf Fotos wirklich echt ist? Ich auch, bis wir eines Morgens früh den Hafen von Kotor verließen – nur zwölf von uns, dazu Luka, unser Kapitän, der hier in den Buchten aufgewachsen ist. Das Boot wirkte frisch und sauber (ich holte mir vorher noch einen Kaffee im Büro), und als wir an den Stadtmauern vorbeirauschten, lag diese salzige Meeresluft in der Luft, die dich besser weckt als jeder Espresso. Luka zeigte uns in der Ferne die Insel Mamula – eine runde Steinfestung, die aussah, als käme sie direkt aus einem alten Spionagefilm. Früher war sie ein Gefängnis, jetzt ist sie halb verlassen und wird von Möwen umkreist. Ich stellte mir vor, wie es wohl an stürmischen Nächten dort geklungen haben muss.
Das Highlight, von dem alle sprechen, ist die Blaue Höhle. Aber so ist das – Boote dürfen aktuell nicht ganz reinfahren (irgendein Gesetz), also hielten wir nur direkt davor an. Trotzdem, als ich ins Wasser glitt – erst kalt, dann genau richtig – verwandelte das Licht alles in dieses seltsame, schimmernde Blau. Es war viel ruhiger als erwartet; nur wir, die lachten und uns etwa zwanzig Minuten lang austobten. Ein Typ versuchte sogar einen Handstand unter Wasser und scheiterte kläglich – das brachte uns alle zum Lachen. Das Wasser schmeckte leicht metallisch, wenn man was verschluckte (nicht zu empfehlen). Danach wickelten wir uns in Handtücher und Luka verteilte Regenjacken an alle, die wollten – das Wetter in Montenegro ist eben launisch.
Wir fuhren an alten U-Boot-Tunneln entlang, die in die Luštica-Halbinsel gehauen sind – dunkle Eingänge im Fels, wo früher jugoslawische U-Boote versteckt lagen. Luka steuerte uns kurz hinein; es hallte seltsam und roch feucht und steinig. Dann wieder raus ins Sonnenlicht, vorbei an den schicken Neubauten von Porto Novi, bevor es weiter nach Perast ging. Die Stadt wirkt wie eingefroren: enge Gassen aus Stein, schlafende Katzen auf Fensterbänken und die zwei kleinen Inseln vor der Küste – Unsere Liebe Frau vom Felsen und St. Georg – die einfach da liegen, als warteten sie auf ein Wunder.
Wir hatten zwanzig Minuten Zeit, Perast auf eigene Faust zu erkunden; ich kaufte mir ein Eis bei einer älteren Dame, die kein Englisch sprach, aber trotzdem lächelte, als ich mit den Münzen hantierte. Die Kirchenglocken hallten über die Bucht, während wir auf einer niedrigen Mauer saßen und den Booten beim Kommen und Gehen zusahen. Auf der Rückfahrt nach Kotor war es ruhiger – vielleicht waren alle müde oder ließen die Eindrücke erst mal sacken. Dieses blaue Licht unter Wasser geht mir immer noch nicht aus dem Kopf; es wirkt einfach unwirklich, bis man mittendrin ist.
Die Tour dauert etwa 3 Stunden von Abfahrt bis Rückkehr.
Nein, aktuell sind Boote bis zum 30. September 2026 nicht erlaubt; schwimmen ist aber am Höhleneingang möglich.
Nein, es gibt keinen Hoteltransfer; Treffpunkt ist das Büro nahe der Marina in Kotor.
Eine leichte Jacke (das Wetter kann wechseln), Badezeug für die Blaue Höhle und etwas Bargeld für Snacks in Perast.
Ja, für alle Gäste stehen Schwimmwesten während der Tour bereit.
Die Gruppengröße ist auf 12 Personen pro Speedboot begrenzt, damit es bequem bleibt.
Die Tour wird nicht für Personen über 65 oder mit bestimmten gesundheitlichen Einschränkungen empfohlen.
Du siehst die Festung Mamula aus der Ferne, erkundest U-Boot-Tunnel an der Luštica-Halbinsel, fährst an Porto Novi vorbei, besuchst die Insel Unsere Liebe Frau vom Felsen und hast Zeit für Perast.
Dein Tag ist rundum abgesichert mit Schwimmwesten und Regenjacken bei Bedarf; vor der Abfahrt gibt’s kostenlosen Kaffee im Büro; sichere Gepäckaufbewahrung; Decken bei kühlem Wetter; Treibstoff und Erste-Hilfe-Ausrüstung; dazu ein lizenzierter Kapitän, der dich sicher durch die Tour führt – alles inklusive, bevor du überhaupt an Bord unseres modernen, versicherten Speedboots steigst.


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