Du fährst mit einem Speedboot von Kotor über die Bucht von Boka, hältst an der Insel Gospa od Škrpjela mit ihrer Kirche, erkundest einen verlassenen jugoslawischen U-Boot-Tunnel und schwimmst in den surreal blauen Wassern der Blauen Höhle. Freu dich auf Lachen, salzige Luft, spannende Geschichten und Momente, die dir lange im Gedächtnis bleiben.
Kaum hatten wir Kotor verlassen, hätte ich fast meinen Hut verloren. Der Skipper grinste, rief „Festhalten!“ und schon sausten wir über die Bucht von Kotor – Gischt im Gesicht, hinter uns türmten sich die Berge in den Himmel. Ich hätte nicht gedacht, dass das Wasser so frisch riecht, fast scharf, eine Mischung aus Salz und Kiefernduft. Wir waren nur sechs an Bord, dazu Luka, unser Guide, der ständig auf kleine Steindörfer am Ufer zeigte. Er kannte jede Geschichte zu den alten Kirchtürmen. Ich versuchte ein Foto zu machen, aber ehrlich: Das muss man einfach selbst sehen.
Unser erster Halt war Gospa od Škrpjela, diese winzige Insel mit der blauen Kuppelkirche, die aussieht, als wäre sie direkt aufs Wasser gemalt. Drinnen war es viel ruhiger als erwartet – kühle Steine unter den Füßen und überall alte Votivtafeln. Luka erzählte von zwei Fischern, die einen Stein mit dem Bild Marias fanden (er schwört, das ist echt). Hier muss man die Schultern bedecken; ich hatte das vergessen, aber jemand reichte mir einen Schal. Das Museum ist klein, aber voll mit seltsam schönen Dingen – silberne Schiffe, verblasste Gemälde von einem berühmten lokalen Künstler (Tripo Kokolja?), und ein besticktes Ikon, an dem jahrzehntelang gearbeitet wurde.
Zurück auf dem Boot glitten wir in einen halb versteckten U-Boot-Tunnel aus jugoslawischer Zeit – drinnen stockfinster, nur unsere Stirnlampen warfen Licht auf die feuchten Betonwände. Es roch nach Rost und alten Geheimnissen. Luka scherzte über Spione („James Bond-Feeling!“), aber ich mochte vor allem, wie alle für einen Moment still wurden und dem Echo des Wassers lauschten. Danach fuhren wir an der Mamula Insel vorbei; früher ein Gefängnis, heute ein schickes Resort auf den alten Mauern. Schon seltsam, Sonnenanbeter dort zu sehen, wo einst Gefangene standen.
Der letzte Stopp war der Höhepunkt: die Blaue Höhle. Die Farbe wirkt wirklich fast unwirklich – ein elektrisches Blau, das sofort um deine Beine wirbelt, sobald du hineinspringst (ich habe ewig gezögert, kaltes Wasser ist nicht mein Ding). Es ist auch ziemlich laut dort drin – Stimmen hallen zwischen Felsen und Wasser wider. Wir blieben nahe am Eingang, weil die Wellen an diesem Tag etwas höher waren, aber ehrlich gesagt wollte ich gar nicht tiefer schwimmen. Allein dort zu sein, war schon aufregend genug. Auf dem Rückweg fuhren wir an Perast vorbei – barocke Paläste und Kirchtürme vor grünen Hügeln – und ich dachte, wie leicht man hier draußen die Zeit vergisst.
Die Tour dauert mehrere Stunden und bietet genug Zeit für Stopps bei Gospa od Škrpjela, den U-Boot-Tunneln, Mamula Insel und zum Schwimmen in der Blauen Höhle.
Ja, Schnorchelmasken sind inklusive, damit du bei der Blauen Höhle schwimmen kannst.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen – Babys müssen auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen oder im Kinderwagen mitfahren.
Du solltest dich bedeckt kleiden oder etwas mitbringen, um die Schultern zu bedecken, damit du Kirche und Museum problemlos betreten kannst.
Ja, die Eintrittsgebühren für die Blaue Höhle sind im Tourpreis enthalten.
Die Tour startet in Kotor, wo dich dein englischsprachiger, lizenzierter Skipper am Hafen empfängt.
Dein Tag beinhaltet für jeden Gast eine Flasche Wasser, alle Treibstoffkosten, die dein englischsprachiger Skipper übernimmt, Schwimmwesten für Sicherheit an Bord, Versicherung während der Fahrt über die Bucht von Boka, Eintritt zur Blauen Höhle sowie Schnorchelmasken für den Sprung ins blaue Wasser – und Musik, die dich zwischen den Stopps begleitet.


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