Erlebe die Bucht von Kotor mit einem lokalen Kapitän, der jede Geschichte kennt. Besuche die kleine Inselkirche Our Lady of the Rocks, gleite durch geheime Unterwassertunnel, umrunde die Festung Mamula vom Boot aus und tauche in die leuchtend blaue Höhle für ein unvergessliches Schwimmerlebnis.
Das Erste, woran ich mich erinnere, ist der salzige Sprühnebel, der mir ins Gesicht peitschte, als wir von den alten Stadtmauern Kotors ablegten – steinerne Paläste zogen vorbei, im goldenen Morgenlicht. Unser Kapitän Marko (ein waschechter Einheimischer) steuerte mit einer Hand und zeigte mit der anderen winzige Fischerboote. Seine Geschichten ließen mich immer wieder aufs Wasser starren, in der Hoffnung, versunkene Schiffe oder Delfine zu entdecken. Die Bucht fühlt sich vom Wasser aus ganz anders an – ruhiger, aber gleichzeitig lebendiger.
Nach etwa zwanzig Minuten erreichten wir Our Lady of the Rocks. Die Insel sah fast gemalt aus – weiße Kirche, blauer Kuppel, kleine Fähnchen im Wind. Marko erzählte, wie die Einheimischen über Jahrhunderte alte Schiffe versenkten und Steine auftürmten, um die Insel zu schaffen. Drinnen roch es leicht nach Wachs und Salz. Eine ältere Dame verkaufte Postkarten und lächelte über mein holpriges „hvala“. Draußen lauschte ich einen Moment nur dem Wind und entfernten Glocken – so eine Stille findet man zuhause selten.
Weiter ging’s vorbei an den Yachten von Porto Montenegro – so viele glänzende Boote! – und hinein in einen Unterwassertunnel, der direkt in die Felsen gehauen ist. Drinnen war es dunkel und hallte, Marko scherzte, James Bond hätte sich dort mal versteckt (ob das stimmt, weiß ich nicht). Dann umrundeten wir die Festung Mamula – rein darf man aktuell nicht, da sie renoviert wird, aber die Geschichte der Festung während der Kriege vom Boot aus zu hören, war beeindruckend. Das Meer wurde immer heller, als wir aufs offene Wasser hinausfuhren.
Die Blaue Höhle ist wirklich... blau. Nicht kitschig, sondern als hätte jemand die Farben nur für uns aufgedreht. Ich zögerte kurz vor dem Sprung (kalt!), aber sobald man unter der leuchtenden Decke schwimmt, vergisst man alles andere. Das Wasser schmeckte frisch und klar. Auf der Rückfahrt verteilte Marko kalte Biere und wir durften per WLAN Musik aussuchen (irgendwer spielte Balkan-Pop). Dieses Schwimmen bleibt mir bis heute im Kopf – es wirkt viel länger nach, als man denkt.
Die gesamte Rundfahrt dauert etwa 3 Stunden inklusive Stopps an den Highlights.
Ja, es gibt Zeit zum Schwimmen in der Blauen Höhle, Schnorchelausrüstung wird kostenlos bereitgestellt.
Die Tour startet am City Park in Kotor; Abholung ist innerhalb von 4 km um Kotor möglich.
Nein, der Zutritt ist wegen Bauarbeiten nicht erlaubt; die Besichtigung erfolgt nur vom Boot aus.
Ja, jeder Gast erhält während der Tour ein Getränk (Bier, Wasser oder Softdrink).
Ja, während der gesamten Speedboot-Fahrt steht kostenloses WLAN zur Verfügung.
Der Kapitän spricht Englisch und ist ein Einheimischer, der die Geschichte der Bucht von Kotor bestens kennt.
Babys sind willkommen, müssen aber während der Fahrt auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Dein Tag beinhaltet Abholung innerhalb von 4 km um den City Park Kotor, alle Bootsfahrten mit einem lokalen Kapitän, der spannende Geschichten aus der Bucht erzählt, Eintritt zur Kirche und zum Museum von Our Lady of the Rocks, kostenlose Schnorchelausrüstung für das Schwimmen in der Blauen Höhle, WLAN an Bord sowie ein Bier oder Softdrink vor der Rückfahrt in die Stadt.
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