Starte deinen Tag in Tokios Akihabara, indem du mit einem lokalen Guide deinen eigenen Gameboy zusammenbaust. Du bekommst Werkzeug in die Hand, tauschst dich mit anderen Gamern aus und testest deine Konsole, bevor du wieder in die Stadt aufbrichst – Snacks inklusive. Ein Workshop, der sich eher wie gemeinsames Abhängen anfühlt als wie ein Kurs.
Ich betrat das Pixel Lab in Akihabara noch halb im Jetlag, doch die Regale voller alter Konsolen und das leise Summen des Lötkolbens holten mich sofort zurück in meine Kindheit. Unser Guide Kenji begrüßte uns mit einem breiten Grinsen und fragte, welches Modell wir modden wollten (ich entschied mich für den Classic – einfach unwiderstehlich). Es gab so viele Gehäuse und Knöpfe zur Auswahl, dass ich kurz sprachlos war. Kenji lachte nur und meinte: „Kein Stress – nimm, was sich richtig anfühlt.“ Die Luft roch leicht nach Plastik und Kaffee – irgendwie passte das perfekt.
Dann ging’s direkt los. Kenji verteilte kleine Werkzeugtabletts und erklärte jeden Schritt, zwischendurch wechselte er ins Englische, wenn mein Hirn bei Japanisch streikte. Beim Einsetzen des Bildschirms habe ich erstmal danebengegriffen; er zeigte mir geduldig, wie’s richtig geht, ohne mich blöd dastehen zu lassen. Jemand anderes wählte ein neon-grünes Gehäuse – sah neben meinem schlichten Grau richtig wild aus. Während wir werkelten, tauschten wir Geschichten über unsere ersten Pokémon-Spiele aus. Einmal wollte der Batteriedeckel bei jemandem nicht einrasten, und alle versammelten sich, um zu helfen. Fühlte sich an wie Sommerlager für Erwachsene.
Als wir fertig waren, lieh uns Kenji eine Cartridge – natürlich Tetris – und die vertraute Musik auf einem Gerät, das ich gerade selbst gebaut hatte, war ein seltsames, aber tolles Gefühl. Ich drehte meinen Gameboy immer wieder in der Hand, spürte jede Kante und jeden Knopf, den ich ausgesucht hatte. Auf dem Beistelltisch lagen Snacks (hauptsächlich Pocky-Sticks), die ich viel zu schnell wegknabberte – wahrscheinlich wegen der Aufregung oder den Nerven, oder beidem. Draußen in Akihabara fühlte sich die Stadt danach fast surreal laut an, nach der konzentrierten Ruhe im Pixel Lab.
Ja, du kannst zwischen Classic, Advance oder SP wählen.
Der Workshop findet im Gaming-Viertel Akihabara in Tokyo statt.
Nein, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung ist inklusive.
Ja, alle Gehäuse, Teile, Werkzeuge und die Konsole sind im Preis enthalten.
Nein, die Cartridges werden nur während des Workshops ausgeliehen und müssen zurückgegeben werden.
Es gibt eine 3-Tage-Garantie; Versandkosten für Reparaturen trägt der Kunde.
Ja, Snacks sind Teil des Erlebnisses.
Ja, jeder kann mitmachen, egal wie fit man ist.
Deine Session beinhaltet alle nötigen Gehäuse und Teile für deinen Gameboy (Classic/Advance/SP), die Nutzung der Werkzeuge vor Ort, die Betreuung durch einen lokalen Retro-Gaming-Fan während des gesamten Baus sowie Snacks zum Energie tanken – und du darfst deine fertige Konsole vor Ort testen, bevor es zurück nach Akihabara geht.


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