Erkunde Turins historische Straßen mit einem lokalen Foodie-Guide – probiere Gianduiotto-Schokolade, feines Gebäck am Largo Vittorio Emanuele II, genieße Bicerin in einem alten Café an der Piazza San Carlo und lass den Tag mit cremigem Gelato auf einer lebhaften Piazza ausklingen. Lachen, Geschichten und echte piemontesische Café-Kultur inklusive.
„Das musst du probieren“, grinste unser Guide und hielt mir ein kleines, in Goldfolie eingewickeltes Schokolädchen nahe der Piazza Castello hin. Ich hatte längst den Überblick verloren, wie viele Süßigkeiten wir schon gekostet hatten – Turin ist berühmt für seine Schokolade, aber dass der erste Biss so langsam auf der Zunge zerging, voll Haselnuss und Kakao, damit hatte ich nicht gerechnet. Die Stadt wirkte danach irgendwie anders – leichter vielleicht? Oder war es einfach der Zuckerschub? Ein Paar diskutierte leise darüber, welches Gebäck beim nächsten Halt das beste sei; unser Guide zuckte nur mit den Schultern und meinte: „Das ist hier ganz normal.“ Das mochte ich.
Wir schlenderten durch ruhige Straßen, die nach Kaffee und Regen rochen (es hatte vorher genieselt), und hielten an Orten, an denen ich alleine einfach vorbeigegangen wäre. Am Largo Vittorio Emanuele II sahen die Gebäcke fast zu schön aus, um sie zu essen – Schichten und Glasuren, nicht zu süß. Ich versuchte, „Gianduiotto“ richtig auszusprechen; Li lachte und korrigierte mich gleich zweimal. Gar nicht so einfach, wie man denkt. Das Highlight war der Bicerin an der Piazza San Carlo – ein Glas mit geschichteter Espresso-Schokolade-Sahne-Mischung, warm in meinen Händen, während draußen die Leute eilig vorbeigingen. Unser Guide erzählte, Dumas hätte darüber geschrieben; ich frage mich, ob er auch Sahne auf der Nase hatte.
Die letzte Station war Gelato auf der Piazza CLN. Die Sonne war inzwischen wieder rausgekommen und der Platz summte vor Kindern, die Tauben jagten, und alten Herren, die sich über Fußballergebnisse stritten. Mein Pistazieneis tropfte natürlich auf den Ärmel, aber ehrlich gesagt war mir das egal. Turins süße Seite ist nicht nur das Essen – es ist das Verweilen beim Kaffee oder das Scherzen mit Fremden am Tresen. Manchmal denke ich noch an die erste Schokolade zurück, wenn ich im Stau stehe – du weißt schon.
Die Tour dauert etwa 3 Stunden, während ihr zu den Verkostungsstationen im Zentrum von Turin spaziert.
Ja, ein englischsprachiger Foodie aus der Region begleitet euch und erzählt spannende Geschichten zu den Leckereien.
Kaffee oder Tee sind bei den Verkostungen inklusive, dazu gibt es Wasser an den Stopps.
Ja, die letzte Station ist eine Gelato-Verkostung auf der Piazza CLN mit handgemachtem Eis.
Die Tour beginnt in der Nähe des Giardino Sambuy im Herzen von Turin.
Nein, aus Sicherheitsgründen können Gäste mit schweren oder lebensbedrohlichen Allergien leider nicht teilnehmen.
Ja, Babys und Kleinkinder sind willkommen, Kinderwagen und spezielle Sitze sind verfügbar.
Du probierst Gianduiotto-Schokolade, klassisches Gebäck, Bicerin, Cremino oder Gianduiotto erneut und zum Schluss Gelato – alles bei einem Spaziergang durch elegante Plätze wie Castello und San Carlo.
Dein Tag beinhaltet geführte Verkostungen an vier Stationen im Zentrum von Turin – Schokolade beim Giardino Sambuy, Gebäck am Largo Vittorio Emanuele II, den traditionellen Bicerin nahe der Piazza San Carlo und handgemachtes Gelato auf der Piazza CLN – dazu Wasser sowie Kaffee oder Tee unterwegs, bevor es ins Herz der Stadt zurückgeht.


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