Du fährst mit einer kleinen Gruppe entlang der spektakulären Amalfiküste, hältst für Fotos an und erkundest Positanos bunte Gassen. In Amalfi probierst du Gebäck auf der Piazza, in Ravello findest du ruhige Gärten und atemberaubende Meerblicke – mit viel Zeit zum Entspannen oder Entdecken in deinem eigenen Tempo. Diese Orte bleiben einfach im Herzen.
„Keine Eile – hier nehmen sich sogar die Zitronen Zeit“, sagte unser Fahrer Carmine, als wir uns auf dem Piazza Lauro in Sorrent in den Minivan quetschten. Er redete mit Händen und Füßen, als wäre jedes Wort eine kleine Show. Im Wagen lag ein Hauch von Kaffee und Parfum (vielleicht meins). Es war früh, aber schon warm, und ich dachte, ich schwitze bestimmt durch mein Shirt, bevor wir überhaupt Positano erreichen.
Die Amalfiküstenstraße hat ihren Ruf nicht umsonst. Einmal hielt Carmine an, damit wir die steilen Klippen bewundern konnten, die direkt ins Meer stürzen – ein Anblick, der mich tatsächlich mal mein Handy vergessen ließ. Die Luft schmeckte gleichzeitig salzig und süß. Als wir in Positano ankamen, sah es aus, als hätte jemand einen Malkasten am Hang verschüttet. Wir schlenderten durch die steilen Gassen (meine Waden erinnern sich noch), tauchten in winzige Läden ein, wo ältere Damen Zitronenseife und Keramik verkauften. Ich versuchte, einen Espresso auf Italienisch zu bestellen und bekam ein Lächeln plus eine kleine Korrektur – fast richtig.
Amalfi war der nächste Halt – eine halbe Stunde Fahrt, Fenster runter, Haare im Wind. Die Stufen zum Dom schienen endlos, aber die wilde Mosaikfassade war den Aufstieg wert. Jemand aus unserer Gruppe kaufte Santa-Rosa-Gebäck bei Pansa (ich stibitzte ein Stück – knusprig und cremig, ganz anders als erwartet). Draußen tranken wir Limoncello-Shots, die gerade so brannten, dass wir laut loslachen mussten. Im Hintergrund läuteten irgendwo Kirchenglocken; vielleicht tun sie das hier immer.
Ravello war der letzte Stopp – ruhiger, fast verschlafen. Die Gärten der Villa Rufolo waren voller Geranien und einem besonderen Licht, das alles weicher wirken ließ. Ich verlor die Zeit beim Blick über die Bucht von Salerno; schwer zu beschreiben, aber man fühlt sich klein – auf eine gute Art. Zum Mittagessen gab es Pasta mit Venusmuscheln in einem familiären Lokal abseits des Hauptplatzes – niemand drängte uns, auch nicht, als wir zu lange beim Kaffee saßen. Auf der Rückfahrt nach Sorrent beobachtete ich, wie die Küste am Fenster vorbeizog, und dachte daran, wie unterschiedlich sich die Orte anfühlten, obwohl sie so nah beieinander liegen. An diesen Ausblick denke ich noch oft.
Maximal 8 Teilnehmer pro Tour.
Nein, du triffst deinen Fahrer am Piazza Lauro in Sorrent.
Bei jedem Stopp hast du Zeit, die Orte in deinem eigenen Tempo zu erkunden.
Nein, der Eintritt zur Villa Rufolo wird vor Ort bezahlt, falls du hineingehen möchtest.
Nein, du kannst in Ravello selbst entscheiden, wo und was du essen möchtest.
Ein klimatisierter Luxus-Minivan bringt dich komfortabel entlang der Küste.
Babys sind willkommen; auf Wunsch gibt es spezielle Kindersitze.
Die Tour ist wegen der hügeligen Wege und dem Fußweg nicht für Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen empfohlen.
Dein Tag umfasst die Fahrt entlang der malerischen Amalfiküste im klimatisierten Luxus-Minivan (max. 8 Personen), viel Freizeit in Positano, Amalfi und Ravello zum Entdecken oder Entspannen, fachkundige Infos von deinem englischsprachigen Fahrer-Guide während der gesamten Tour sowie Fotostopps an Panorama-Aussichten, bevor es am Nachmittag zurück nach Sorrent geht.


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