Folge deinem Guide durch den Viktualienmarkt in München, koste Wurstspezialitäten, doppelt gebackenes Brot, bayerische Antipasti und Käse und lausche den Geschichten der Marktleute. Freu dich auf frische Brezn, viel Spaß und zum Abschluss einen frisch gepressten Saft – mehr als nur ein voller Bauch.
Hast du dich schon mal gefragt, wie München eigentlich schmeckt? Ich wusste es auch nicht so genau, bis ich am Rand des Viktualienmarkts stand, eine Tasse mit etwas Warmem in der Hand, das leicht nach Apfel und Gewürzen roch (unsere Führerin nannte es einen „Bio-Begrüßungsdrink“ – ehrlich gesagt genau das Richtige an einem kühlen Morgen). Wir starteten in der Nähe vom Isartor, wo die alte Stadtmauer noch zwischen den Läden hervorlugt. Der Markt summte schon leise vor sich hin – Händler beim Aufbau, irgendwo lachte jemand auf Bairisch, das ich nicht verstand, und das Klirren von Kisten war zu hören.
Unsere Führerin Anna kannte hier wirklich jeden. Sie winkte bei Bablers Räucherkistl, bevor sie uns Scheiben von geräucherter Wurst reichte – rauchig und würzig, schärfer als erwartet. Dann gab’s Brot: doppelt gebackene Bauernkruste von Bäckerliesl (die hier wohl schon länger bäckt, als die meisten von uns leben). Das Brot hatte eine zähe Kruste und eine tiefbraune Farbe; ehrlich, ich hätte locker noch drei Stücke verdrücken können. Jemand fragte nach den Marktweibern, die jedes Jahr tanzen – Anna erzählte von ihren wilden Kostümen und wie sie früher alles per Hand herangeschleppt haben. Kurz hielt sie inne und zeigte uns, welche Stände wegen ihrer Lage mehr Miete zahlen (wer hätte das gedacht?).
Ich bin eigentlich kein großer Käse-Fan, aber die Platte am Sauren Eck ließ mich umdenken – würziger Obazda auf noch warmer Brezn von Karnolls Bäckerei. Der Duft allein war schon die halbe Miete; hefearomatisch und vollmundig, dazu eingelegtes Gemüse in der Nähe. Einmal versuchte Li auf Deutsch zu bestellen und bekam ein breites Grinsen vom Standbesitzer (ich glaube, der mochte die Mühe). Die Obstplatte überraschte mich auch – süße Mango neben knackigen lokalen Äpfeln. Alles wirkte irgendwie spontan zusammengestellt, aber genau das machte den Charme aus.
Zum Schluss gab’s frisch gepressten Saft – zitronig und erfrischend nach all den herzhaften Sachen. Ab da schaute ich nicht mehr auf die Uhr oder dachte ans Mittagessen. Die ganze Tour fühlte sich an, als würde man durch jemandes Küche schlendern, nur mit einer Extra-Portion Geschichten. Selbst jetzt, wenn ich an einer Bäckerei vorbeigehe und diesen Brotduft rieche… naja, du weißt schon.
Die Tour dauert meist 2-3 Stunden, je nach Tempo und Fragen der Gruppe.
Ja, Vegetarier können exotische Obstplatten und Antipasti während der Verkostung genießen.
Die Tour beginnt am Isartor und führt dann zum Viktualienmarkt.
Ja, die Route ist durchgehend rollstuhlgerecht.
Du probierst Wurstspezialitäten, doppelt gebackenes Bauernbrot, bayerische Antipasti, Käse, frische Brezn, exotische Früchte und frisch gepressten Saft.
Ja – ein Bio-Begrüßungsdrink zu Beginn und frisch gepresster Saft zum Abschluss sind inklusive.
Ja, die Guides sprechen Englisch und erzählen spannende Geschichten zu jedem Halt.
Dein Tag beinhaltet Verkostungen an bis zu acht Ständen: einen Bio-Begrüßungsdrink am Isartor, herzhafte Wurstspezialitäten, Scheiben von doppelt gebackenem Bauernbrot, bayerische Antipasti, Münchens beste frische Brezn, regionale Käsesorten inklusive Obazda, exotische Früchte und zum Abschluss ein Glas frisch gepressten Saft.


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