Begleite eine kleine Gruppe ab Marienplatz durch Münchens Altstadt und höre wahre Kriminalgeschichten von mittelalterlichen Hinrichtungen bis zu modernen Entführungen. Gruselige Details bei Müllers Bad und Viktualienmarkt, dazu skurrile lokale Gesetze. Nichts für schwache Nerven – aber perfekt für True Crime Fans und Neugierige, die München mal anders erleben wollen.
Wir trafen uns direkt am Marienplatz, der schon vor Mittag richtig lebendig war. Unsere Guide Anna senkte ihre Stimme so, dass man sich fast vorbeugen musste – sie begann mit einer Geschichte über eine mittelalterliche Hinrichtung genau an unserem Standort. Aus einem der Stände roch es nach gerösteten Nüssen, was irgendwie tröstlich wirkte, trotz des düsteren Themas. Jemand aus der Gruppe fragte, ob alle Geschichten so finster seien wie die erste – Anna grinste nur und meinte: „Wartet ab.“
Wir schlenderten am Viktualienmarkt vorbei (ich bin mir sicher, ich habe es falsch ausgesprochen), wichen Fahrrädern und Einheimischen mit Körben aus. Anna zeigte auf einen Ort bei Müllers öffentlichem Bad, wo angeblich Münchens berüchtigtster Serienmörder sein Unwesen trieb. Das Bad selbst sah ganz unscheinbar aus – blassgrüne Fliesen, ruhige Fenster – aber seitdem sehe ich es mit anderen Augen. Besonders spannend war, als sie von den alten Stadtgesetzen zur öffentlichen Ordnung erzählte; einige klangen fast lustig, bis man hörte, was bei Verstößen wirklich passierte. München liebt seine Regeln offenbar wirklich.
Als nächstes kamen wir zum Promenadeplatz, und es ist verrückt, wie viele Leute dort täglich vorbeigehen, ohne zu ahnen, was sich dort abgespielt hat. Anna berichtete von einer Entführung in der Nähe – sie warf immer wieder Blicke über die Schulter, als könnte gleich jemand aus dem Nichts auftauchen (vielleicht spielte sie nur mit uns). Plötzlich klingelte bei jemandem das Handy, und alle zuckten zusammen – ich musste lachen, war aber auch ein bisschen angespannt.
Die letzte Geschichte zurück am Marienplatz jagte mir wirklich einen Schauer über den Rücken. Brutal, ohne Beschönigung – aber gerade weil wir direkt auf den Straßen standen, fühlte sich Geschichte so viel greifbarer an als in jedem Museum. Ich denke noch oft an den Blick auf die Kathedrale im schwindenden Licht, während Anna mit einem letzten „Geh nicht alleine nach Hause!“ abschloss. Ob das ernst gemeint war? Keine Ahnung.
Die Tour beginnt am Marienplatz im Herzen der Münchner Altstadt.
Die genaue Dauer ist nicht angegeben, die Tour führt aber zu mehreren wichtigen Orten im Zentrum Münchens zu Fuß.
Nein, wegen detaillierter und teils brutaler Kriminalgeschichten ist sie nicht für kleine Kinder geeignet.
Besucht werden Marienplatz, Viktualienmarkt, Müllers öffentliches Bad, Promenadeplatz, das Platzl und weitere zentrale Plätze.
Ja, alle Wege und Orte sind rollstuhlgerecht zugänglich.
Ja, Babys und Kleinkinder können im Kinderwagen mitgenommen werden.
Nein, alle Stopps sind öffentliche Plätze, es sind keine Eintrittsgelder nötig.
Ja, ein erfahrener Guide begleitet jede kleine Gruppe durch Münchens Altstadt.
Deine Tour beinhaltet einen erfahrenen lokalen Guide, der deine kleine Gruppe durch Münchens Altstadt führt. Tickets brauchst du keine, da alle Stationen öffentliche Plätze sind. Die Route ist komplett rollstuhlgerecht und Kinderwagen sind willkommen. Treffpunkt ist der Marienplatz – hier beginnt deine Reise in Münchens dunkle Vergangenheit.


Sichere Bezahlung auf viator.com
Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?