Du rührst deinen eigenen belgischen Waffelteig in Brügge an, backst zusammen mit Einheimischen und stapelst Toppings auf deinen Teller, bis er fast überquillt. Im Workshop sind alle Waffeln zum Probieren, Getränke und viel Unterstützung von der Gastgeberin inklusive – und du darfst ohne Stress eine kleine Sauerei machen.
Jemand lacht hinter mir, während ich versuche, den Teig zu schlagen – klebriger als gedacht, und mein Arm tut schon ein bisschen weh. Unsere Gastgeberin, Marie (sie spricht es „Mah-ree“ aus, viel sanfter als erwartet), huscht mit einer Schüssel geschmolzener Schokolade von Tisch zu Tisch. Überall liegt ein zarter Vanilleduft in der Luft, vermischt mit dem warmen Aroma der Waffeleisen. Es ist laut, aber auf diese fröhliche Art, als hätten alle für eine Stunde die Höflichkeit und Ordnung vergessen.
Ich hatte vorher noch nie richtig belgische Waffeln gemacht. Marie zeigte uns, wie man den Teig faltet (nicht nur rührt!) und erzählte, dass Brüsseler Waffeln leichter sind als die aus Lüttich. Sie zwinkerte mir zu, als sie mein schiefes Werk sah, und meinte: „Schmeckt bestimmt trotzdem super.“ Am Nebentisch stapelten Kinder Erdbeeren so hoch, dass der Turm fast umfiel. Ich griff zu Schlagsahne und dunkler Schokolade – vielleicht ein bisschen zu viel von beidem. Das Wichtigste hier: Belgischer Waffel-Backkurs in Brügge – aber ehrlich gesagt fühlte es sich eher wie eine lustige Küchenparty an als wie ein Unterricht.
Irgendwann verlor ich den Überblick, wie viele Waffeln ich schon gegessen hatte. Man sagte immer wieder, man könne so viele essen, wie man wolle – gezählt hat sowieso keiner. Meine Finger waren klebrig vom Sirup (Servietten hatte ich vergessen), aber das störte niemanden. Für die Kinder gab’s Saft, für die Erwachsenen Kaffee – alles inklusive. Jemand wollte Fotos machen, Marie grinste nur und reichte ihr Handy für ein Gruppenbild. Das Ganze war auch rollstuhlgerecht – ich sah sogar jemanden ohne Probleme bis zur Theke fahren.
Ich denke noch oft an den ersten Bissen: knuspriger Rand, weicher Kern, warm genug, dass die Sahne sofort schmolz. Nicht perfekt geformt, aber gerade deshalb besser, weil ich sie selbst gemacht hatte. Wenn du auch nur halb neugierig bist, was die Waffeln in Brügge so besonders macht, lohnt sich dieser Ausflug allein schon wegen des Lachens – oder einfach, um Schokolade von den Fingern zu lecken, ohne schief angeschaut zu werden.
Der Workshop dauert insgesamt 90 Minuten.
Nein, auch Anfänger sind herzlich willkommen.
Ja, jeder bekommt ein kostenloses Getränk wie Saft oder Wasser.
Ja, Kinder sind herzlich eingeladen und können mitmachen.
Das steht nicht explizit dabei; am besten direkt beim Anbieter nachfragen.
Ja, alle Bereiche inklusive Toiletten sind rollstuhlgerecht.
Ja! Der Workshop beinhaltet unbegrenzt Waffeln – so viele du schaffst.
Wir machen Brüsseler Belgische Waffeln.
Ja, der Veranstaltungsort ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Im Preis sind alle Zutaten und Geräte für die Zubereitung von Brüsseler Waffeln in Brügge enthalten, dazu unbegrenztes Probieren (wirklich so viele du willst) und ein kostenloses Getränk wie Saft oder Wasser. Die Location ist komplett barrierefrei, sodass jeder stressfrei mitmachen kann.


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