Reite bei Sonnenuntergang durch die ruhigen Weinberge von Lunlunta mit einem lokalen Guide, überquere Flüsse zu Pferd und genieße den goldenen Schein der Anden. Danach teilst du Geschichten bei einem echten argentinischen Asado mit gegrilltem Fleisch, Salaten, geröstetem Gemüse und lokalem Wein, bevor es zurück nach Mendoza geht.
Kaum hatten wir Mendoza hinter uns gelassen, veränderte sich die Landschaft – die Weinberge wichen offenen Feldern und dieser typische staubige Duft, den man nur so weit draußen spürt. Unser Guide Martín empfing uns in Lunlunta mit einem breiten Grinsen und einem Witz darüber, dass die „Pingos“ (die Pferde) die Wege besser kennen als jedes Navi. Nach fünf Minuten glaubte ich ihm – mein Pferd zog immer wieder zu wilden Blumen am Flussufer. Die Luft war frisch, aber nicht kalt, gerade so, dass man ab und zu den eigenen Atem sehen konnte.
Der Ritt war langsamer als erwartet – ehrlich gesagt ein Glück. Man hat lange Momente, in denen nur das Hufgetrappel, Vogelgezwitscher aus den Bäumen und das leise Murmeln der Gruppe hinter einem zu hören sind. Martín zeigte uns einen Bussard, der über den Weinbergen von Luján de Cuyo kreiste, und erzählte, wie die Einheimischen den Himmel lesen, um das Wetter vorherzusagen (ich versuchte, das zu erkennen – ohne Erfolg). Als wir einen kleinen Hügel erklommen, kamen die Anden ins Blickfeld, genau in dem Moment, als die Sonne langsam unterging. Kein großes Spektakel, einfach dieses sanfte goldene Licht, das alles überzog. An diesen Moment denke ich noch oft zurück.
Als wir zurückkamen, war das Feuer fürs Asado schon angezündet. Der rauchige Duft mischte sich mit dem Geruch von frisch geschnittenem Gras und einer süßen Note von geröstetem Gemüse – das machte hungriger, als ich nach zwei Stunden im Sattel gedacht hätte. Wir setzten uns an einen großen Holztisch, Martín schenkte Wein ein und lachte, als ich versuchte, „chimichurri“ richtig auszusprechen (ich habe es wohl verhauen). Niemand hatte es eilig. Alles fühlte sich an, als würde man in ein lokales Geheimnis eingeweiht – auch wenn meine Beine inzwischen ganz schön müde waren.
Lunlunta liegt etwa 40 Minuten südlich von Mendoza mit dem Auto.
Der Ausritt dauert ungefähr 2 Stunden.
Ja, der Hin- und Rücktransfer ist im Preis enthalten.
Das Asado umfasst gegrilltes Fleisch, Salate, geröstetes Gemüse, Getränke und saisonales Obst.
Ja, vegetarische, vegane und glutenfreie Menüs sind auf Anfrage verfügbar.
Ja, sie ist für alle Fitnesslevel geeignet, aber nicht empfohlen für Schwangere oder Personen mit Rückenproblemen.
Ja, ein professioneller zweisprachiger Guide begleitet die Gruppe während der gesamten Tour.
Bequeme Kleidung mit langen Hosen, Sonnenbrille und Sonnenschutz. Im Sommer eine leichte Jacke, im Winter wärmere Kleidung mitnehmen.
Dein Tag beinhaltet den Hin- und Rücktransfer von Mendoza nach Lunlunta, etwa 40 Minuten Fahrt. Du verbringst zwei Stunden auf dem Pferderücken, reitest durch Weinberge und Flüsse mit einem zweisprachigen lokalen Guide, bevor du ein authentisches Creole-Asado genießt – gegrilltes Fleisch (oder vegetarische/vegane Alternativen), Salate, geröstetes Gemüse, Getränke und frisches Obst – und danach gemeinsam zurück in die Stadt fährst.


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