Erkunde Maipús familiengeführte Weingüter mit einer lokalen Begleitung, die eher wie eine Freundin wirkt. Probiere Bio-Rotweine direkt aus den Fässern, tauche frisches Brot in frisch gepresstes Olivenöl und genieße süße Weine in einem alten Bodega-Museum. Locker, persönlich und voller Erinnerungen, die über den Geschmack hinausgehen.
Das Erste, woran ich mich erinnere, ist, wie Marta, unsere Reiseleiterin, uns am Van zuwinkte – mit einem schnellen Lächeln und einem roten Schal, der immer wieder von ihrer Schulter rutschte. Kaum hatten wir uns vorgestellt, erzählte sie schon, wie ihr Großvater früher heimlich Trauben von genau diesen Weinbergen stahl. Es fühlte sich an, als wären wir mit einer Freundin unterwegs, die jeden in Maipú kennt. Die Luft roch leicht süßlich, fast staubig, und irgendwo summten Bienen leise zwischen den Reben.
Beim ersten Halt (ich glaube, es war Viña el Cerro, aber nach dem zweiten Glas verlor ich den Überblick) probierten wir drei Weine direkt zwischen den Fässern. Die Hände des Winzers waren tief violett gefärbt – er lachte, als ich fragte, ob das jemals wieder abgeht. Bio-Wein hatte ich vorher nie wirklich beachtet, doch hier frisch verkostet, ergab das plötzlich total Sinn. Er hatte etwas Erdiges, aber nicht auf eine abgehobene Art – eher so, als schmecke man die Sonne auf den Trauben. Unsere kleine Gruppe tauschte immer wieder die Gläser und stritt sich, welcher Wein der beste war. Dieser Malbec geht mir bis heute nicht aus dem Kopf.
Zwischen dem zweiten und dritten Weingut (die Namen verschwimmen irgendwann) machten wir Halt in einem Olivenhain. Der Duft traf mich zuerst – grün, scharf, fast pfeffrig. Eine Frau namens Lucía zeigte uns, wie die Oliven gepresst werden; sie ließ mich Brot direkt in das noch trübe, frisch gepresste Öl tunken. Ich habe wahrscheinlich zu viel gegessen, aber niemand schien es zu bemängeln. Es gab diesen stillen Moment, in dem man nichts hörte außer Vogelgezwitscher und das Lachen eines Mitreisenden, das zwischen den Baumreihen widerhallte.
Der letzte Stopp bot süße Weine und ein kleines Museum voller alter Geräte – ehrlich gesagt hatte ich nicht erwartet, mich für alte Flaschen oder verrostete Pressen zu interessieren, aber es passte irgendwie perfekt. Bis dahin waren wir alle locker geworden; Marta erzählte von Erntefesten und dem gescheiterten Versuch ihres Onkels, eigenen Wermut herzustellen (sie schwor, das schmeckte wie Hustensaft). Als wir schließlich wieder in den Van stiegen, waren meine Schuhe staubig und mein Kopf leicht – auf die gute Art, die man von neuen Freunden und ein bisschen zu viel Verkostung bekommt. Was bleibt, ist das entspannte Gefühl – niemand hetzt dich, niemand redet dir mit Fachbegriffen von Tanninen auf die Nerven.
Während der halbtägigen Tour besuchst du drei verschiedene Weingüter.
Ja, eine Olivenölverkostung in einem Olivenhain oder einer Ölmühle ist Teil des Programms.
Ja, alle Weinproben an den Weingütern sind für Erwachsene inklusive.
Ja, der Transport im klimatisierten Fahrzeug mit Abholung ist im Preis enthalten.
Ein komplettes Mittagessen ist nicht enthalten; es gibt Verkostungen von Oliven, Ölen, Aufstrichen und Weinen.
Die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet, aber nicht für Minderjährige empfohlen.
Ja, sowohl Rollstühle als auch Kinderwagen sind bei der Tour willkommen.
Die Tour dauert einen halben Tag und umfasst drei Weingüter sowie einen Olivenhain oder eine Ölmühle.
Dein Tag beginnt mit einer bequemen Abholung im klimatisierten Fahrzeug von Hotels oder Treffpunkten in Mendoza. Alle Eintrittsgelder für die ausgewählten Weingüter in Maipú sind für Erwachsene inklusive, ebenso geführte Weinverkostungen an jedem Stopp. Außerdem besuchst du eine Olivenölfabrik mit Verkostungen von Öl, Oliven und Aufstrichen, bevor du entspannt (und vielleicht ein bisschen sonnenverwöhnt) nach Mendoza zurückkehrst.
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