Du tauchst in eine echte Madrider Küche ein und lernst, 10 spanische Tapas zuzubereiten – von Knoblauchgarnelen bis selbstgemachter Sangría – mit einer lokalen Köchin, die dich begleitet (und mitlacht). Nach dem gemeinsamen Kochen in kleinen Gruppen sitzt ihr zusammen zum Essen und probiert alles, was ihr gemacht habt. Freu dich auf neue Geschmäcker, Geschichten und vielleicht ein bisschen Mehl auf dem Shirt.
Wir quetschten uns in die kleine Küche in Madrid, die Schürzen schon leicht schief, und unsere Gastgeberin Elena grinste uns an, als wüsste sie genau, dass die erste Tortilla schiefgehen würde. Sie startete mit Salmorejo, dieser kalten Tomatensuppe, die ich bisher nur auf Speisekarten gesehen hatte. Die Tomaten rochen beim Pürieren so frisch und süß – meine Hände waren noch ganz kalt vom Abspülen. Elena gab immer wieder Tipps („Mehr Olivenöl!“), während jemand hinter mir versuchte, „sobrasada“ auszusprechen und dann mitten drin aufgab. Es war laut, aber auf die beste Art – alle stießen sich an den Ellbogen und lachten.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich Spaß daran habe, Lutscher aus Idiazabal-Käse zu machen (ist gar nicht so knifflig, wie es klingt). Die Sangría kam früh raus – Elena schenkte sie in verschiedenfarbige Gläser ein, das Obst schwamm darin – und plötzlich schmeckte alles viel frischer. Als Nächstes machten wir Patatas bravas; meine Sauce war zu scharf, aber das störte niemanden. Ein Highlight war, als Elena zeigte, wie man die spanische Omelette wendet, ohne sie zu zerstören (meine fiel fast runter, aber sie fing sie in der Luft auf mit so einem Blick à la „Keine Sorge, passiert in jedem Kurs“).
Am Ende zusammen zu sitzen fühlte sich an wie ein kleines, verrücktes Familienessen. Das Tintenfisch-Sandwich war zwar eine Sauerei, aber so lecker, Aioli überall. Jemand fragte nach Madrids Essens-Traditionen, und Elena erzählte von der Küche ihrer Großmutter – ihre Stimme wurde kurz weich, bevor sie wieder lachte. Ich denke immer noch an diesen Tisch: Teller überall, Hände, die nach mehr Brot oder Oliven greifen, alle müde, aber glücklich. Wir gingen raus, rochen nach Knoblauch und Wein – und das war ehrlich gesagt kein schlechter Duft.
Im Kurs bereitest du 10 verschiedene spanische Tapas zu.
Ja, selbstgemachte Sangría ist für alle Teilnehmer dabei.
Fast die Hälfte der Gerichte ist vegetarisch, aber nicht alle lassen sich anpassen.
Das Mindestalter liegt bei 14 Jahren; Alkohol gibt es ab 18.
Ja, nach dem Kochen teilst du das gemeinsame Essen aller zubereiteten Tapas.
Nein, Wein gibt es, aber er ist nicht im Preis enthalten.
Bitte bei der Buchung angeben; nicht alle Gerichte lassen sich anpassen.
Kinder unter 14 Jahren sind nicht zugelassen.
Dein Abend umfasst alle Zutaten für zehn verschiedene spanische Tapas, praktische Anleitung von einer lokalen Köchin mitten in Madrid, reichlich selbstgemachte Sangría während des Abends, ein gemeinsames Abendessen mit allem, was ihr zusammen gekocht habt, plus eine Schürze als Andenken – der Beweis, dass du die Omelette gewendet hast.
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