Erkunde Funchal ganz entspannt in deinem Tempo, koste Dentinhos und nippe an Madeirawein in gemütlichen Tascas. Genieße warmes Pastel de Nata mit lokalem Kaffee, plaudere mit freundlichen Menschen und wage dich vielleicht an Poncha. Jede Station lädt zum Verweilen ein – folge einfach deinem Appetit und lass dich von der Stadt überraschen.
„Du musst hier unbedingt die Dentinhos probieren“, grinste der Mann hinter der Theke und schob mir einen Teller mit einem verführerischen Knoblauchduft und einem Aroma, das ich nicht gleich zuordnen konnte, rüber. Gerade hatte ich meine selbstgeführte Madeira-Foodtour gestartet, der Plan auf dem Handy offen – doch schon war ich vom Kurs abgekommen und plauderte mit Einheimischen, die sich sichtlich freuten, dass jemand mehr als nur schnell ein Foto machte. Der Morgen war hell, aber angenehm mild, und irgendwo in der Straße lag der Duft von frisch gebackenem Brot in der Luft. Ich biss rein – salzig, warm, fast schon süchtig machend – und merkte, wie ich all die Jahre diese kleinen Leckerbissen verpasst hatte.
Das Schöne an diesem Tagesausflug in Funchal ist, dass du so langsam schlendern kannst, wie du willst. In einem Café schenkte mir eine ältere Dame eine winzige Tasse starken lokalen Kaffee ein (ich versuchte auf Portugiesisch zu bestellen, sie lächelte und korrigierte mich liebevoll) und reichte mir dazu ein noch warmes Pastel de Nata. Die Creme wackelte, als ich mit der Gabel hineinstach. Kein Stress – niemand kümmerte sich darum, wie lange ich blieb oder ob ich zwischen den Stationen mal den Weg verlor. Ein Paar aus Lissabon fragte, ob ich auch der „Foodie-Karte“ folgte, und wir lachten über unsere gemeinsame Orientierungslosigkeit (Google Maps ist hier in den verwinkelten Gassen nicht immer der beste Freund).
Irgenwann bei Station vier – einer kleinen tasca hinter einer blau gekachelten Wand – probierte ich endlich Poncha. Unser Barkeeper erklärte, wie der Drink gemacht wird („mehr Zitrone, wenn du Kater hast“, zwinkerte er), und bevor der Rum meine Zunge erreichte, kitzelte die scharfe Zitrusnote schon meine Nase. In diesen Lokalen herrscht eine besondere Atmosphäre: Einheimische diskutieren Fußballergebnisse, Gläser klirren, jemand summt zu einem alten Radiosong mit. Ich teilte Käse und Schokolade mit zwei britischen Wanderern, die dieselbe Madeira Food & Drink Tour gebucht hatten – irgendwie entstehen so Freundschaften übers Essen.
Ich habe nicht alle Stationen geschafft (bei Halt fünf war ich schon zu satt), aber ehrlich? Das fühlte sich genau richtig an. Man muss nicht alles probieren, damit der Tag perfekt ist. Selbst Wochen später ertappe ich mich dabei, wie ich mir den ersten Bissen Dentinhos zurückwünsche oder daran denke, wie das Licht die engen Gassen kurz vor dem Mittagessen zum Leuchten brachte.
Die selbstgeführte Foodtour dauert in der Regel bis zu fünf Stunden, ganz nach deinem Tempo.
Ja, auch Babys und Kleinkinder sind willkommen; Kinderwagen können problemlos mitgenommen werden.
Nein, du kannst jederzeit starten, wann es dir am besten passt.
Du probierst Dentinhos, Pastel de Nata, handgemachten Käse und Schokolade, Tapas, Madeirawein, Tischwein, Kaffee und Poncha.
Ja, die meisten Stationen in Funchal sind gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Nein, die Tour ist komplett selbstgeführt mit einem digitalen Plan, den du vorab erhältst.
Im Referenzmaterial wird dazu nichts gesagt; bitte kontaktiere die Veranstalter für Details.
Dein Tag beinhaltet einen sorgfältig zusammengestellten digitalen Plan mit sechs besonderen Genussstationen in Funchal, an denen du lokalen Kaffee mit Pastel de Nata, tasca-Tapas wie Dentinhos, handgemachten Käse und Schokolade sowie Verkostungen von Madeirawein, Tischwein und Poncha genießen kannst – alles in deinem eigenen Tempo, ohne festen Zeitplan oder Guide.


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