In einer kleinen Gruppe in Lissabon lernst du bei einem entspannten Kochkurs mit einem lokalen Koch klassische Rezepte, hast viel Spaß und probierst portugiesische Weine. Genieße regionale Snacks beim gemeinsamen Kochen und ein selbstgemachtes Dessert, das du noch lange in Erinnerung behalten wirst.
„Da willst du mit den Händen essen“, grinste unser Koch und schob uns einen Teller mit queijo und presunto rüber. So begann mein portugiesischer Kochkurs in Lissabon – nicht mit Anweisungen, sondern mit handgerissenem Brot und diesem salzigen Käse, der zwischen den Zähnen klebt. Die Küchenfenster standen offen, draußen rattern Straßenbahnen vorbei und irgendwo unten lief Fado im Radio. So schnell fühlte ich mich hier richtig zuhause.
Wir waren eine bunte Truppe – zwei Australier, ein Paar aus Brasilien, ich und Li aus Hongkong, die alle zum Lachen brachte, weil sie portugiesische Wörter ausprobierte (ihr „bacalhau“ war definitiv besser als meins). Unsere Gastgeberin, Chefköchin Marta, war geduldig, aber hatte diese Energie, die einen motivierte dran zu bleiben. Sie zeigte uns, wie ihre Großmutter Zwiebeln schnitt – keine Tricks, nur flinke Hände und eine Geschichte vom Sonntagsessen. Das Hauptgericht wechselte je nach Saison; bei uns gab’s Fisch, zart und frisch mit Zitronenschale, die wir selbst reiben sollten („gibt mehr Geschmack“).
Ich rieche noch immer den Knoblauch, der in Olivenöl brutzelte – der Geruch klebte noch an meinem Shirt, als wir schon längst weg waren. Wir kochten zusammen gefühlt stundenlang, obwohl es wahrscheinlich gar nicht so lang war; Zeit spielt verrückt, wenn man über verschütteten Wein lacht oder heimlich extra Oliven nascht. Als wir schließlich zusammen aßen (natürlich mit mehr Wein), war da dieser stille Moment, in dem alle erst ihre Teller betrachteten, bevor sie zugriffen. Vielleicht war es Stolz, vielleicht Hunger – auf jeden Fall schmeckte es besser als jedes Restaurantessen der Woche.
Das Dessert war simpel, aber perfekt: cremig, süß und viel zu schnell weg. Chef Marta versprach, uns die Rezepte per E-Mail zu schicken, damit wir zuhause nochmal nachkochen können (hab ich noch nicht gemacht – ich glaube, zuhause schmeckt’s nie ganz so). Auf dem Heimweg durch den Lissabonner Abend nach dem Kaffee erwischte ich mich dabei, wie ich einfach so lächelte. So wirkt gutes Essen eben.
Ja, vegetarische Gerichte sind auf Anfrage möglich.
Du kochst ein Drei-Gänge-Menü: Vorspeise, Hauptgericht (Fisch, Meeresfrüchte oder Fleisch) und Dessert.
Ja, es gibt portugiesische Weine für Teilnehmer ab 18 Jahren sowie alkoholfreie Getränke wie Wasser und Softdrinks.
Ja, die Rezepte werden digital per E-Mail verschickt, damit du zuhause nachkochen kannst.
Ja, der Veranstaltungsort ist rollstuhlgerecht.
Babys und kleine Kinder sind willkommen, wenn sie von einem Erwachsenen begleitet werden; Kinderwagen sind erlaubt.
Ja, die Location ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Ja, Assistenzhunde sind willkommen.
Dein Tag beinhaltet alle Zutaten für ein dreigängiges portugiesisches Menü sowie Snacks wie Käse- und Schinkenplatten mit frischem Brot. Du genießt während des Kurses portugiesische Weine (für Erwachsene), Mineralwasser, Softdrinks oder Tee. Mittag- oder Abendessen sind Teil des Erlebnisses – bitte gib Allergien oder Ernährungswünsche vorher bekannt.
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