Erkunde Krakau’s Altstadt auf dem Segway mit einem lokalen Guide, halte an Wawel für Legenden und lausche den Trompeten der Marienkirche. Freu dich auf Spaß, kurze Einweisungen (und vielleicht ein paar Wackler) sowie Geschichten, die du in keinem Reiseführer findest – inklusive Ausrüstung und Regenjacken.
„Keine Sorge, das hast du in zwei Minuten raus“, sagte Piotr, unser Guide, während er mir den Helm reichte. Ich war noch nie auf einem Segway unterwegs – fühlte mich anfangs ziemlich unbeholfen, als ich vor dem Laden am Zakrzówek wackelte. Doch nach einer kurzen Übung (und nur einer knappen Begegnung mit einer Taube) starteten wir in Krakau’s Altstadt. Die Stadt erwachte gerade – Bäcker öffneten ihre Fensterläden, jemand pfiff aus einem oberen Fenster – und plötzlich rollte ich durch Geschichte, statt nur davon zu lesen.
Wir sausten am Planty-Park entlang, die Bäume noch nass vom Regen der Nacht zuvor. Piotr erzählte, dass hier früher die Stadtmauern standen – er hat diese Art, Geschichten so lebendig zu erzählen, dass man Ritter und Könige vor sich sieht, wo jetzt Jogger und Hundebesitzer unterwegs sind. Am Hauptmarkt hielten wir kurz an, um dem Trompetensignal der Marienkirche zu lauschen (ich hätte es fast verpasst, weil mich der Duft von frisch gebackenen Obwarzanki abgelenkt hatte). Es ist ein seltsames Gefühl, sich auf Rädern so frei zu fühlen an einem Ort mit so viel Geschichte – fast, als würde man die Zeit ein bisschen austricksen.
Ich versuchte „ulica Kanonicza“ auszusprechen, und Piotr lachte – selbst Einheimische stolpern manchmal darüber. Er erzählte von der Drachenlegende am Wawel-Schloss (die Statue spuckt wirklich Feuer), und ich musste grinsen wie ein Kind. Manchmal bremste er ab, um Einheimische vorbeizulassen oder auf kleine Details hinzuweisen – ein geschnitztes Gesicht über einer Tür oder ein Graffiti, das Jahrzehnte überdauert hat. Die Segways machten das Erkunden so leicht, dass ich kaum merkte, wie viel wir schon gesehen hatten, bis mein Handy voller Fotos von jeder Station war.
Als wir am Florianstor und dem Barbakan ankamen, waren meine Beine dankbar, dass sie nicht alles zu Fuß machen mussten – aber vor allem bleibt mir das Gefühl im Kopf, gemeinsam durch Krakau’s Geschichten zu gleiten. Es lief nicht perfekt – ich wäre fast gegen eine Laterne gefahren, als Piotr jemanden grüßte – aber genau das machte es so echt. Und ich denke immer noch an das Trompetensignal, das über den Platz hallte.
Die Tour dauert insgesamt etwa 2 Stunden.
Ja, vor der Tour bekommst du eine Einführung, wie du den Segway sicher steuerst.
Du siehst den Hauptmarkt, die Marienkirche, das Wawel-Schloss, das Florianstor, den Barbakan und weitere lokale Highlights.
Ja, die meisten können mitmachen; das Mindestalter liegt bei 10 Jahren.
Regenjacken sind inklusive – die Tour findet bei fast jedem Wetter statt, außer es ist zu gefährlich.
Ja, während der Tour werden Fotos gemacht, die du danach bekommst.
Ja, der Startpunkt ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Aus Sicherheitsgründen wird Schwangeren von der Teilnahme abgeraten.
Dein Tag beinhaltet eine praktische Segway-Einweisung mit Helm, geführte Stopps an historischen Orten wie Wawel und dem Hauptmarkt, Regenjacken bei schlechtem Wetter sowie digitale Fotos von der Tour – so kannst du jeden Moment genießen, ohne ständig zum Handy greifen zu müssen.


Sichere Bezahlung auf viator.com
Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?