Genieße Limás Meeresfrüchte mit Einheimischen, fliege über uralte Nazca-Linien, koste Wein in Wüsten-Weingütern, schlendere durch Cuscos bunte Märkte, triff Quechua-Künstler im Heiligen Tal und stehe schließlich still zwischen den mystischen Steinen von Machu Picchu – eine Reise voller Sinneseindrücke und kleiner, unvergesslicher Momente.
Kaum sitze ich, schenkt er mir schon Pisco ins Glas ein. Die Kneipe in Pueblo Libre ist laut – vielleicht ein Geburtstagsfest? – und die Luft duftet nach Zitrus und altem Holz. Unsere Reiseleiterin Rosa drängt mich, erst das Butifarra-Sandwich zu probieren („Iss erst, dann trink“, lacht sie). Ich hätte nicht gedacht, dass ich Lima so lieben würde – die Farben in Miraflores sind viel intensiver als auf jedem Foto, und die Keramik im Larco-Museum brachte uns sogar zum Kichern. Die Stadttour führt durch koloniale Plätze, dann stehst du plötzlich vor einem Kloster aus dem 17. Jahrhundert, in dem einst Heilige lebten. Ganz schön viel für einen Tag. Und das Abendessen bei Pescados Capitales – Meeresfrüchte, von denen ich noch träume.
Am nächsten Morgen geht’s früh los nach Paracas. Die Fahrt aus Lima heraus ist beeindruckend: Der Stadtnebel weicht der kargen Wüstenlandschaft. Der Flug über die Nazca-Linien fühlt sich fast unwirklich an – du siehst Affenfiguren im Sand, die niemand vom Boden aus je entdecken kann. Am Boden wackelten meine Beine (ob vor Aufregung oder Hunger, weiß ich nicht), doch das Mittagessen in Ica half. Beim Tacama-Weingut stand ein alter Glockenturm, und endlose Weinreben zogen sich bis zum Horizont; unser Gastgeber erzählte, dass hier seit 1540 Wein gekeltert wird. Süß und herb zugleich. Wir besuchten auch die Oase Huacachina – Palmen um einen grünen See, umgeben von Sanddünen. Kinder rutschten mit Brettern die Dünen hinunter, während wir gekühlten Wein genossen.
Cusco ist eine ganz andere Welt – die Höhe hat mich kurz aus der Bahn geworfen. Der San Pedro Markt ist ein herrliches Chaos: Obstverkäufer rufen ihre Preise, überall riecht es nach Mais und Käse, Frauen weben bunte Stoffe direkt vor deinen Augen. Rosa zeigte uns den berühmten zwölfwinkligen Stein in der Hatun Rumiyoc Straße; die Leute stellen sich tatsächlich an, um ihn zu berühren (ich auch). Die Festung Sacsayhuaman wirkt, als hätten Riesen sie gebaut – diese riesigen Steine! Und Q’enqo hat einen kalten Höhlenaltar, der mir trotz Sonne eine Gänsehaut bescherte.
Im Heiligen Tal trafen wir Quechua-Frauen, die so schnell Alpakawolle spinnten, dass ich kaum folgen konnte (mein Spanisch ist leider schwach). Der Markt in Pisac war ein Farbenmeer; ich kaufte einen Schal, der noch leicht nach Rauch von einem Stand roch. Nach dem Aufstieg zu den Terrassen von Moray und dem Spaziergang über die blendend weißen Salzpfannen von Maras gab es Mittagessen im Inkariy Museum – ich hatte noch Tage später Salz in den Schuhen. Ollantaytambo fühlte sich an wie eine Zeitreise in die Inkazeit.
Der Morgen in Machu Picchu begann vor Sonnenaufgang; Nebel lag überall, während unser Bus sich von Aguas Calientes hinaufschlängelte. Nach der Erklärung, wie jede Terrasse funktionierte, ließ uns die Führung etwas frei umherlaufen – ich stand allein über dem Urubamba-Fluss, hörte nur Vögel und Wind, ein Moment, der sich seltsam lang anfühlte. Es war schwer und leicht zugleich – klingt vielleicht dramatisch, aber oben zu sein, berührt einen wirklich. Auch jetzt zu Hause ertappe ich mich dabei, wie ich an diese Steine unter den Wolken denke, die Geheimnisse bewahren.
Die Tour umfasst 10 Tage mit 9 Übernachtungen in ausgewählten Hotels.
Ja, private Transfers zwischen Flughafen, Hotels, Bus- und Bahnhöfen sind während der gesamten Reise enthalten.
Ja, eine geführte Tour mit Eintrittskarte und Buffet-Mittagessen zu Machu Picchu ist inklusive.
Ja, mehrere Mahlzeiten sind enthalten, darunter ein Meeresfrüchte-Abendessen in Lima, Mittagessen im Tacama-Weingut, Buffet im Heiligen Tal und bei Machu Picchu.
Der Inlandsflug von Lima nach Cusco ist nicht im Preis enthalten und muss separat gebucht werden, aber die Transfers zum Flughafen sind organisiert.
Du übernachtest in ausgewählten Hotels in Lima, Paracas/Ica, Cusco/Heiliges Tal und Aguas Calientes (Machu Picchu-Stadt).
Der Flug wird aus Sicherheitsgründen für Kinder unter 8 Jahren nicht empfohlen.
Cusco liegt in großer Höhe; wer anfällig für Höhenkrankheit ist, sollte Medikamente mitbringen oder vorher einen Arzt konsultieren.
Die lokalen Guides sprechen während aller Haupttouren und Aktivitäten Englisch.
Deine Reise umfasst neun Übernachtungen in sorgfältig ausgewählten Hotels in Lima, Paracas/Ica, Cusco/Heiliges Tal und Aguas Calientes; alle privaten Transfers zwischen Flughafen, Hotel, Bus- und Bahnhöfen; geführte Stadttouren in Lima und Cusco; Eintritt zu wichtigen Sehenswürdigkeiten wie Larco Museum, Sacsayhuaman Park und Machu Picchu; Pisco-Verkostungen; Buffet-Mittagessen im Heiligen Tal und bei Machu Picchu; Abendessen im Meeresfrüchte-Restaurant Pescados Capitales; Weinprobe im Tacama-Weingut; Flug über die Nazca-Linien ab Pisco (max. 12 Passagiere pro Flugzeug); Besuche lokaler Märkte und Kunsthandwerker-Dörfer – und genug Zeit zum Entdecken oder Entspannen zwischen den Highlights.


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