Erkunde mit einer lokalen Führung den ältesten Weinberg Central Otagos, wirf einen Blick hinter die Kulissen der Gibbston Valley Kellerei und koste vier handverlesene Weine tief in Neuseelands größter Weinhöhle. Jede Station ist persönlich – mit erdigen Düften, Winzergeschichten und Aromen, die lange nachhallen.
Die Führung dauert etwa 45 Minuten.
Nein, Kinder unter 16 Jahren sind bei der Weinbergführung nicht erlaubt. Sie können aber an der Höhlenführung teilnehmen.
Du probierst vier handverlesene Premium-Weine aus Gibbston Valley während der Tour.
Ja, alle Bereiche und Wege der Tour sind rollstuhlgerecht.
Ja, die Tour beinhaltet einen Besuch in Neuseelands größter Weinhöhle.
Die Tour beginnt bei Gibbston Valley Wines in Central Otago.
Dein Besuch umfasst eine geführte 45-minütige Tour durch den Home Block Weinberg, exklusive Einblicke hinter die Kulissen der Weinherstellung und den Zugang zu Neuseelands größter Weinhöhle für die Verkostung von vier Premium-Weinen – alles begleitet von einem erfahrenen lokalen Guide.
Als wir den Home Block im Gibbston Valley betraten, fiel mir sofort dieser leichte Duft auf – wie Erde nach dem Regen. Unsere Führerin Sarah strich über eine Reihe uralter Pinot Noir-Reben und erzählte, dass das die ältesten in ganz Central Otago sind. Mir war nie bewusst, wie knorrig und verwachsen Weinreben werden können; fast wie aus einem Märchen. Die Sonne brannte zwar, aber der kühle Wind ließ mich wünschen, ich hätte noch eine Jacke mitgenommen.
Drinnen in der Kellerei war es fast schon zu still nach dem Knirschen des Kieses draußen. Die Edelstahltanks summten leise, während Sarah erklärte, wie ihre Pinot Noirs entstehen – sie zeigte auf ein Fass und meinte: „Das hier überlegt noch, wer es sein will.“ Ich musste lächeln. Wir durften in Ecken schauen, die man sonst nie zu sehen bekommt, zum Beispiel wo sie den Zuckergehalt prüfen (ich hab versucht, mich an „Brix“ zu erinnern, hab’s aber aufgegeben). Das Wichtigste hier ist definitiv „Weinbergführung“ – es geht nicht nur ums Probieren, man sieht wirklich, wie alles entsteht.
Aber am meisten blieb mir der Moment in der Weinhöhle im Kopf. Die Luft wurde kalt und fast süßlich, und meine Schritte hallten auf dem Steinboden. Unter gedämpftem Licht probierten wir vier Weine; mein Favorit war ein Pinot Gris, der fast nach Birnen schmeckte. Jemand fragte, ob alle Höhlen so riechen (tun sie nicht), und Sarah lachte. Sie erzählte von der Erntezeit, wenn alle mit anpacken und die Hände wochenlang violett gefärbt sind. Ich denke noch oft an diesen Moment – die Stille, wie alle nach dem Probieren ganz ruhig wurden, als würde etwas in uns nachklingen.
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